Bundesrat Samuel Schmid wieder zuhause
publiziert: Sonntag, 9. Nov 2008 / 17:30 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 9. Nov 2008 / 18:36 Uhr

Bern - Samuel Schmid ist nach seiner Gallenblasenoperation aus dem Berner Salemspital entlassen worden. Wann der Verteidigungsminister an seinen Arbeitsplatz zurückkehrt, entscheidet er am Montagmorgen.

Ist Schmid bis am Dienstag nicht wieder arbeitsfähig, wird ihn Merz an der SIK-Sitzung vertreten.
Ist Schmid bis am Dienstag nicht wieder arbeitsfähig, wird ihn Merz an der SIK-Sitzung vertreten.
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Der Genesungsprozess sei normal verlaufen, sagte Jean-Blaise Defago, Sprecher des Eidg. Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), auf Anfrage. Am Montag werde Schmid aber sicher noch zu Hause bleiben.

Sollte der Verteidigungsminister auch am Dienstag nicht ins VBS zurückkehren, müsste sein Stellvertreter, Finanzminister Hans-Rudolf Merz, für ihn einspringen.

Am Dienstag wird Schmid nämlich von der nationalrätlichen Sicherheitskommission (SIK) erwartet. Er soll dort das Rüstungsprogramm 2008 verteidigen, das in der Herbstsession im Nationalrat an den Stimmen der SVP und von Links-Grün gescheitert war.

Erfolgreiche Operation

Schmid war am Freitagmorgen erfolgreich die entzündete Gallenblase entfernt worden. Die rund einstündige Operation im Berner Salemspital verlief ohne Komplikationen und wurde vom Bauch-Chirurgen Christian Fischer durchgeführt.

Der 61-jährige Schmid hatte am Mittwoch nach der Bundesratssitzung und dem anschliessenden Mittagessen mit seinen Kolleginnen und Kollegen über kolikartige Bauchschmerzen geklagt. Nach Rücksprache mit seinem Hausarzt Roland Lütolf liess er sich am Abend von seiner Frau in die Notfallstation des Salemspitals fahren.

Dort erhärtete sich die Diagnose einer akut nekrotisierenden Gallenblasenentzündung. Der Arzt riet zur Entfernung des Organs, was für den Patienten keine bleibenden Nachteile hat. Operiert wurde Schmid mit der laparoskopischen Methode, bei der nur drei kleine Löcher in den Bauch geschnitten werden müssen.

Schmids Stellvertreter Hans-Rudolf Merz hatte selber erst zu Beginn dieser Woche die Arbeit wieder aufgenommen. Zuvor hatte er sich nach seinem Herz-Kreislauf-Kollaps und einer Bypass-Operation sechs Wochen lang in Spitalpflege befunden.

(smw/sda)

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