Keine Zusagen an Schweizer Pferdezüchter
Bundesrat Schneider-Ammann kann Pferdezüchtern nichts versprechen
publiziert: Sonntag, 12. Aug 2012 / 20:50 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 12. Aug 2012 / 21:06 Uhr
Bundesrat Johann Schneider-Ammann.
Bundesrat Johann Schneider-Ammann.

Saignelégier JU - Volkswirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann hat den Züchtern von Freiberger Pferden trotz eines geschenkten Fohlens am 109. Marché-Concours in Saignelégier JU keine Versprechungen gemacht. Die Pferdezüchter verlangen vom Bund eine Verdoppelung der Suventionen.

5 Meldungen im Zusammenhang
Er habe die Alarmschreie der Züchter von Freiberger Pferden gehört, sagte Schneider-Ammann am Sonntag bei seinem Besuch. Ihre Probleme würden seriös geprüft und diskutiert. Nicht allein die Pferdezüchter und die Landwirte hätten zu leiden. Die ganze Wirtschaft sei herausgefordert, sagte der Bundesrat vor den Medien nach einem Treffen mit den Pferdezüchtern.

Die Landwirtschaft hänge von den anderen Wirtschaftszweigen ab. Diese bräuchten ihrerseits die von den Bauern heftig bekämpften Freihandelsabkommen dringend. Dass die Landwirtschaft auf dem Altar der Globalisierung geopfert werde, sei nie zur Diskussion gestanden.

Zu konkreten Forderungen der Züchter äusserte sich Schneider-Ammann nicht weiter. Die zuständigen Kommissionen des Parlaments nähmen am Montag die Beratungen der Landwirtschaftspolitik 2014 bis 2017 auf.

Die Züchter der einzigen einheimischen Pferderasse verlangen vom Bund vor allem eine Verdoppelung der Subventionen für Zuchtstuten von 400 auf 800 Franken. Das soll die Erneuerung der Rasse garantieren. Zudem sollen die Pferdeimporte eingeschränkt werden.

Olympiasieger begeistert gefeiert

Einen begeisterten Empfang erhielt der frischgebackene Olympiasieger im Springreiten, Steve Guerdat, am Sonntag. Zusammen mit Schneider-Ammann liess sich der Sportler aus dem Jura in einer Kalesche über den Parcours fahren. 15'000 Zuschauerinnen und Zuschauer jubelten. In der Kutsche sassen auch die Regierungspräsidenten des Jura und des Gastkantons Solothurn.

Guerdat sagte, die Freiberger Rasse repräsentiere gut die allgemeine Pferdenatur. Auch er sei schon zum Spass auf eines dieser Tiere gestiegen. Schneider-Ammann erklärte, der Olympiasieg sei Ausdruck des Zusammenspiels von Mensch und Tier. Dieses Phänomen spüre er auch am Marché-Concours.

Das traditionelle Treffen der Pferdefreunde und -züchter wurde seit Freitag von 60'000 Personen besucht. Ehrengast war der Kanton Solothurn.

(fest/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Die Pferderasse der Freiberger ... mehr lesen
Freiberger Pferde vor einem Zweispänner.
111. Pferdefest Marché-Concours in Saignelegier
Saignelégier JU - Die 111. Ausgabe des Pferdefests Marché-Concours in Saignelégier JU hat rund 42'000 Besucher angezogen. Die Anwesenheit von Bundespräsident Didier Burkhalter ... mehr lesen
Saignelégier JU - Der Marché-Concours im jurassischen Saignelégier hat auch dieses Jahr viele Pferdefreunde angelockt. Rund 55'000 Menschen sind am Wochenende ans traditionelle Fest in den Freibergen gereist. Bundesrätin Widmer-Schlumpf vertrat die Landesregierung. mehr lesen 
Die traditionelle Pferdeschau in Saignelégier ist ein voller Erfolg.
Saignelégier JU - Fast 15'000 ... mehr lesen
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Schwierige Zeiten für viele Branchen.
Schwierige Zeiten für viele Branchen.
Coronavirus  Bern - Die Höchstbezugsdauer für Kurzarbeitsentschädigung wird auf 24 Monate erhöht. Dies hat der Bundesrat am 12. Mai 2021 beschlossen. Zudem soll das summarische Abrechnungsverfahren verlängert werden. Der Bundesrat erteilte dem WBF den Auftrag, ihm bis Ende Juni eine entsprechende Verordnungsanpassung zu unterbreiten. mehr lesen 
Publinews Läden, Restaurants, Märkte, Museen und Bibliotheken dürfen wieder öffnen  Bern - Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 29. April 2020 entschieden, die Massnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus weiter zu lockern. Ab Montag, 11. Mai 2020, können Läden, Restaurants, Märkte, Museen und Bibliotheken wieder öffnen, in den Primar- und Sekundarschulen darf der Unterricht wieder vor Ort stattfinden und im Breiten- und Spitzensport sind wieder Trainings möglich. Das Fahrplanangebot im öffentlichen Verkehr wird deutlich erhöht. Für die Maturitätsprüfungen können dieses Jahr die Erfahrungsnoten im Zeugnis stehen, über schriftliche Prüfungen für die gymnasiale Maturität entscheiden die Kantone. Die Lockerungen werden durch Schutzkonzepte begleitet. Das Abstandhalten und die Hygienemassnahmen müssen nach wie vor eingehalten werden. Parallel zu diesen Öffnungsschritten werden die Einreisebeschränkungen gelockert. Ab dem 11. Mai soll zudem in allen Kantonen die flächendeckende Rückverfolgung ... mehr lesen  
Auch die Online Medien sollen profitieren  Bern - Die Medien sind für unsere direkte Demokratie von zentraler Bedeutung. Sie informieren die Bevölkerung und ermöglichen dadurch wichtige Debatten. Sinkende Erträge machen ihnen jedoch zu schaffen. Um die Rahmenbedingungen für die Medien zu verbessern und ein vielfältiges Angebot in den Regionen zu fördern, hat der Bundesrat beschlossen, die Medien mit einem Massnahmenpaket zu unterstützen. An seiner Sitzung vom 29. April 2020 hat er die Botschaft an das Parlament verabschiedet. Neben einem Ausbau der indirekten Presseförderung sieht der Bundesrat eine Unterstützung von Online-Medien sowie allgemeine Massnahmen zugunsten der elektronischen Medien vor. Die Unabhängigkeit der Medien bleibt gewahrt. mehr lesen  
Bundesrat hat entschieden  Der Bundesrat hat am Mittwoch über weitere Lockerungen in der Coronakrise informiert. Dabei machte er ... mehr lesen  
Geisterspiele sind in der Schweiz ab dem 8. Juni erlaubt.
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mi Do
Zürich 1°C 3°C wolkig, wenig Schneeleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig starker Schneeregen wolkig, wenig Schnee
Basel 2°C 5°C Schneeregenschauerleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass wolkig, aber kaum Regen
St. Gallen -1°C 2°C wolkig, wenig Schneeleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig starker Schneefall Schneeschauer
Bern 1°C 3°C wolkig, wenig Schneeleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig starker Schneeregen Schneeregenschauer
Luzern 1°C 3°C wolkig, wenig Schneeleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig starker Schneeregen Schneeregenschauer
Genf 2°C 5°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig anhaltender Regen wolkig, aber kaum Regen
Lugano 1°C 9°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig starker Schneeregen Schneeregenschauer
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten