Bundesrat gegen separate Statistiken bei frisch Eingebürgerten
publiziert: Donnerstag, 1. Mrz 2007 / 21:04 Uhr

Bern - Der Bundesrat ist dagegen, frisch Eingebürgerte in den Statistiken über Kriminalität und Sozialversicherungen separat zu erfassen. Er lehnt eine Motion aus dem Nationalrat aus grundsätzlichen und administrativen Gründen ab.

Eine separate Erhebung der frisch Eingebürgerten brächte einen unverhältnismässigen personellen und finanziellen Aufwand mit sich.
Eine separate Erhebung der frisch Eingebürgerten brächte einen unverhältnismässigen personellen und finanziellen Aufwand mit sich.
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Laut Thomas Müller (CVP/SG) entsteht vielmals der Eindruck, die noch nicht mehr als fünf Jahre eingebürgerten Schweizer seien überproportional häufig kriminell oder von den Sozialversicherungen abhängig.

Fakten könnten die Diskussion versachlichen und helfen, für die «zweifellos bestehenden Probleme» eine Lösung zu finden.

Wer einmal eingebürgert sei, sei Schweizerbürger und müsse wie alle andern Schweizerbürger behandelt werden, hält der Bundesrat dem Motionär entgegen. Dies gelte auch für Straffällige.

(dl/sda)

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