Bundesrat greift Bauern weiterhin unter die Arme
publiziert: Mittwoch, 18. Nov 2009 / 14:13 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 18. Nov 2009 / 15:57 Uhr

Bern - Die Landwirtschaft soll 2012 und 2013 wie bisher finanziell mit rund 3,5 Milliarden Franken pro Jahr unterstützt werden. Dies hat der Bundesrat beschlossen und gleichzeitig entschieden, das Landwirtschaftsgesetz nicht zu ändern.

3,5 Milliarden Franken pro Jahr sollen in die Landwirtschaft fliessen.
3,5 Milliarden Franken pro Jahr sollen in die Landwirtschaft fliessen.
4 Meldungen im Zusammenhang
Der Bundesrat habe sich zu einer Aussprache über die künftige Agrarpolitik getroffen und sich dabei in die Situation der Bauernschaft «hineinversetzt», sagte Bundesrätin Doris Leuthard vor den Bundeshausmedien. Dabei habe er sich darauf geeinigt, Kontinuität zu wahren.

Auf die Landwirtschaft kämen aber grosse Probleme zu, sagte Leuthard. In den internationalen Verhandlungen werde der Grenzschutz wohl halbiert werden müssen. Doch sei es Ziel des Bundesrates, die Landwirtschaft und den Selbstversorgungsgrad zu halten.

Zahlungen für vier Jahre

Die Zahlungsrahmen für die Landwirtschaft gelten jeweils für vier Jahre, die aktuellen laufen Ende 2011 aus. Weil der Bundesrat künftig alle mehrjährigen Finanzvorlagen jeweils zu Beginn einer Legislatur vorlegen wird, braucht es für die Jahre 2012 und 2013 eine Übergangslösung.

Nach der Diskussion zur Weiterentwicklung der Agrarpolitik hat der Bundesrat entschieden, für die Jahre 2012 und 2013 die finanziellen Mittel im bisherigen Rahmen abgestimmt auf den aktuellen Finanzplan bereitzustellen. Vorbehalten bleiben allfällige Anpassungen im Rahmen des vom Bundesrat vorgesehenen Konsolidierungsprogramms für den Bundeshaushalt. Es werden keine Gesetzesänderungen vorgeschlagen.

Nach Ansicht des Bundesrats und von Landwirtschaftsministerin Leuthard fällt die Bilanz der vier Reformetappen der Agrarpolitik positiv aus. In jeder der drei Dimensionen der Nachhaltigkeit (Ökologie, Ökonomie und Soziales) seien im letzten Jahrzehnt Fortschritte erreicht worden. Die Schweizer Landwirtschaft habe ihre Herausforderungen angenommen und verdiene dafür Dank.

(tri/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Die SVP will die Schweizer ... mehr lesen 1
Toni Brunner spricht sich gegen das Agrarfreihandelsabkommen aus.
SBV-Präsident Hansjörg Walter: Die Löhne für die Bauern würden noch weiter absacken.
Bern - Der Schweizerische Bauernverband (SBV) will die Grenzen für Agrarprodukte aus der EU nicht öffnen. Die SBV-Delegierten fordern den Bundesrat auf, die laufenden Verhandlungen mit ... mehr lesen
Bern - Das Bundesamt für Landwirtschaft will den anstehenden Reformen im ... mehr lesen
Die Schweiz will in der umwelt- und tiergerechten Produktion von sicheren Lebensmitteln eine führende Position einnehmen. (Archivbild)
Gemäss Bundesrätin Doris Leuthard ist der Maschinenpark vieler Bauern schlecht ausgelastet. (Symbolbild)
Bern - Bundesrätin Doris Leuthard ... mehr lesen
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Johann Schneider-Ammann eröffnet den Gotthard-Basistunnel.
Johann Schneider-Ammann eröffnet den Gotthard-Basistunnel.
Beginn mit Segnung  Bern - Mit einem Treffen der Verkehrsminister der Alpenländer am Dienstagnachmittag werden die Feierlichkeiten zur Eröffnung des Gotthard-Basistunnels eingeläutet. Wenige Stunden später wird der Tunnel der SBB übergeben. mehr lesen 
Gotthard 2016  Altdorf - Die Alpen-Initiative fordert den Bundesrat auf, mit der Verlagerung der Gütertransporte von der ... mehr lesen  
Der Bundesrat müsse dafür sorgen, dass sich der Tunnel bezahlt mache.
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mi Do
Zürich 13°C 27°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Basel 14°C 27°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
St. Gallen 12°C 24°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Bern 13°C 26°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Luzern 13°C 26°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Wolkenfelder, kaum Regen wechselnd bewölkt, Regen
Genf 14°C 27°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Lugano 17°C 27°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig gewitterhaft
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten