Bundesrat lehnt Volksinitiative ab
publiziert: Mittwoch, 30. Aug 2006 / 10:41 Uhr

Bern - Der Bundesrat ist gegen eine umfassende Berücksichtigung der Komplementärmedizin im Gesundheitswesen.

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Er beantragt den Räten, die Volksinitiative «Ja zur Komplementärmedizin» dem Souverän ohne Gegenvorschlag zur Ablehnung zu empfehlen.

Nach Ansicht des Bundesrates würde eine umfassende Berücksichtigung komplementärmedizinischer Methoden für die Krankenversicherung sowie für Bund und Kantone eine nicht vertretbare Kostensteigerung nach sich ziehen. Eine angemessene Berücksichtigung sei schon heute möglich.

Das im Sommer 2004 von einem breit abgestützten und nicht parteigebundenen Komitee lancierte Volksbegehren war Mitte September 2005 eingereicht worden. Kurz zuvor hatte Bundesrat Pascal Couchepin entschieden, fünf komplementärmedizinische Methoden aus der Grundversicherung zu streichen.

(li/sda)

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