Bundesrat macht Abstriche bei Pro Helvetia
publiziert: Mittwoch, 28. Feb 2007 / 17:17 Uhr

Bern - Der Bundesrat will Pro Helvetia von 2008 bis 2011 mit 135 Millionen Franken unterstützen. Die Kulturstiftung hatte 143,8 Millionen beantragt. Die Einsparung begründet der Bundesrat mit den Vorgaben des Budgets. Er empfiehlt Pro Helvetia Einsparungen.

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Die eidgenössischen Räte werden in der Herbst- oder Wintersession über den Antrag des Bundesrates befinden. Dabei ist mit einer engagierten Debatte zu rechnen, denn der Bundesrat will das Budget von Pro Helvetia zum zweiten Mal in Folge kürzen.

Für die Periode 2004 bis 2007 war der Zahlungsrahmen der Kulturstiftung um rund 5 Prozent auf 137 Millionen Franken reduziert worden. Die Kürzung um weitere 2 Millionen für die kommenden vier Jahre entspreche dem Entlastungsprogramm 03, hält der Bundesrat fest.

Zwang zur Kürzung

In seiner Botschaft ans Parlament zeigt sich der Bundesrat bewusst, «dass dieses Budget die Stiftung zu Kürzungen im Bereich einiger ihrer Aktivitäten zwingt». Er empfiehlt deshalb Pro Helvetia, ihre Ziele anzupassen.

Für die Erfüllung ihres gesetzlichen Mindestauftrags habe Pro Helvetia einen Betrag von 125,6 Millionen Franken festgelegt, schreibt der Bundesrat weiter. Die übrigen 18,2 Millionen wolle die Stiftung für ihre Schwerpunktprogramm einsetzen.

Asien-Austausch als Schwerpunkt

Schwerpunkte will Pro Helvetia in der kommenden Vierjahres-Periode in der Kultur- und Kunstvermittlung, dem Austausch mit Asien, der Übersetzung und der Koproduktion zwischen der Schweiz und dem Ausland setzen.

Neben dem Bundesamt für Kultur ist Pro Helvetia die Hauptträgerin der Kulturförderung des Bundes. Die von der Verwaltung unabhängige Stiftung wird ausschliesslich und in Vierjahresperioden durch den Bund finanziert.

(ht/sda)

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