Frauen im Bundespersonal aufstocken
Bundesrat macht Vorgaben zum Frauen-Anteil
publiziert: Mittwoch, 22. Jun 2011 / 19:56 Uhr
Der Bundesrat will verschiedene Sollwerte für die Personalpolitik neu festlegen.
Der Bundesrat will verschiedene Sollwerte für die Personalpolitik neu festlegen.

Bern - Bis 2015 sollen in der Bundesverwaltung 44 bis 48 Prozent der Stellen von Frauen besetzt sein. Gleichzeitig sollen bei der Personalrekrutierung die Angehörigen der Sprachminderheiten sowie Menschen mit Behinderungen stärker berücksichtigt werden.

1 Meldung im Zusammenhang
Der Bundesrat hat beschlossen, für die Legislaturperiode 2012 bis 2015 diverse Sollwerte für die Personalpolitik des Bundes neu festzulegen. 2010 lag der Frauenanteil beim Bund unter Ausklammerung der Armee und der Grenzwache bei durchschnittlich 42,1 Prozent. Werden diese mitberücksichtigt, wäre der Frauen-Anteil gar nur bei 31,7 Prozent gelegen.

Der Bundesrat beschloss nun bei den Sollwerten zu differenzieren. Für die Verwaltung ohne Verteidigung und Grenzwache soll der Frauenanteil auf 44 bis 48 Prozent steigen. Für die Verteidigung strebt er einen Anteil von 11 bis 12 Prozent an und im Grenzwachtkorps einen solchen von 8,5 bis 10,5 Prozent.

Nach Lohnklassen differenziert

Zielvorgaben macht der Bundesrat auch in Bezug auf die Frauen-Anteile je nach Lohnklassen. Während in den Klassen 24-29 (Höchstlöhne von rund 143'000 bis 182'000 Franken) letztes Jahr der Frauen-Anteil noch bei 23,8 Prozent lag, soll er bis 2015 auf 29 bis 34 Prozent erhöht werden. Bei den Spitzenbeamten der Lohnklassen 30-38 (195'000 bis 366'000 Franken) soll der Anteil von zuletzt 14 Prozent auf 16 bis 20 Prozent angehoben werden.

Richtwerte will der Bundesrat auch bei der Vertretung der Sprachminderheiten in der Bundesverwaltung erreichen. Während die Deutschschweizer ihren Anteil auf 70 Prozent (2010: 72,1) senken sollen, strebt die Verwaltung bei den Französischsprachigen einen Anteil von 22 Prozent (21) und bei den Italienischsprachigen von 7 Prozent (6,6) an. Ein Prozent aller Bundesangestellten soll aus dem rätoromanischen Sprachraum stammen (derzeit 0,3 Prozent).

(bg/sda)

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Am niedrigsten ist der Frauenanteil im Verteidigungsdepartement. (Symbolbild)
Es geht
Klar, messen im engeren Sinne kann man nicht. Aber seiene Sie ehrlich, in einem Betrieb weiss meistens jeder, was der andere so leitet/leisten kann. Das dürfte in der Bundesverwaltung nicht anders sein. Und da dann das zum Tragen kommt, was ich in meinem letzten Post geschrieben habe, geht die Leistungsfähigkeit der Bundesverwaltung zurück.
Ausserdem: Es geht ja auch nicht um eine Quote in der Politik (wie Sie in Ihrem Beitrag schreiben), sondern in der Verwaltung! Politische Qualität kann man eher noch schlechter messen und beurteilen, vor allem als Outsider.
Nicht im Interesse der Frauen
Viele Frauen sind nicht interessiert daran, ihre Ämter mit ungeeigneten Quoten-Frauen zu teilen. Unsere Bundesrätinnen haben es ohne Quoten-Regelung geschafft und genau gesehen würde eine Quotenregelung zur Zeit verlangen, dass min. eine Bundesrätin zu Gunsten eines Mannes zurücktreten müsste. Blödsinn, nur die Fähigkeiten sind relevant. Da könnten es auch mal sieben Frauen sein.
Qualität lässt sich schwer messen
Leider kann man Qualität nicht einfach so errechnen.
Ausserdem kann man Versagen schönreden oder Erfolg runterziehen.

Gutes Beispiel Alt-BR Merz.

War er nun der totale Versager par excellence oder einer der besten Finanzminister Europas der die Wirtschaftskrise gut gemeistert hat. War er als Bundespräsident die absolute Null Nummer oder hat er es so gut gemacht wie möglich.

Schon nur an diesem Beispiel zeigt sich doch, wie sehr man Qualität nicht auf einen einfachen Nenner bringen kann.

Es gibt noch andere wo man Qualität auch behaupten kann oder suchen muss:
Leuenberger, Couchepin, Calmey-Rey, Blocher

Ist es Qualität kaum in Erscheinung zu treten und demnach offensichtlich nichts falsch zu machen wie z.B. der andere FDP BR, äh...wie heisst der nochmal...äh....Burkhalter.

Oder ist es Qualität als waschechte SP'lerin das ungeliebte EJPD zu übernehmen und das beste daraus zu machen, Resultate sind ja noch nicht messbar.
Qualität
Und wo bleibt da die Qualität? "Quotenmitarbeiter" sind oft praktisch unkündbar. Diese können dann fast so mies arbeiten wie sie wollen und verlieren trotzdem die Stelle nicht. Natürlich muss die dort entgangene Arbeitsleistung von den "normalen" Mitarbeitern getragen werden, was dann alles in allem zu Unfrieden und Qualitätsverlust führt. Oh je, wieder mehr Schein als sein. Bin ich noch politisch Korrekt, wenn ich bemerke, dass Frauen eher dazu neigen, den Schein dem Sein vorzuziehen?
zu hohe Frauenquote im Bundesrat ?
Super - man darf nicht alles so ernst nehmen. Die Liste könnte beliebig erweitert werden, so z.B. mit Secondos, Berufsgruppen, Drögelern, Rauchern/Nichtrauchern, Fettleibige usw. Kaum sind die Frauen im Bundesrat in der Mehrheit so werden sie übermütig.
Quotenregelung
Also wenn man eine Frauenquote einführt, verlange ich umgehend noch folgende Quoten:

Altersquote, damit jede Altersgruppe angemessen vertreten ist
Zivilstandsquote, auch genug ledige sollte es haben im Parlament
Sexuelle Ausrichtungs Quote, ich will endlich den ersten schwulen Bundesrat
IQ Quote, natürlich niedrig angesetzt, sonst haben wir ein Problem das Parlament zu füllen

und das Allerwichtigste: Hello Kitty Quote, die ist dann bei 0%
Ausmisten statt Quotenregelung
Immer wieder die Geschlechterquote statt das Augenmerk auf Qualifikation zu setzen. Vielmehr wäre es an der Zeit, die Bundes- und auch gewisse kantonale Verwaltungen wieder einmal auszumistetn.
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