Bundesrat rüttelt nicht am Status der Tessiner Herzklinik
publiziert: Mittwoch, 2. Apr 2003 / 13:01 Uhr

Lugano - Die Anzahl der Betten in der Tessiner Herzklinik Cardiocentro wird nicht von 20 auf 10 halbiert. Diesen Entscheid hat der Bundesrat gefällt, der erneut einen Rekurs der Schweizer Krankenversicherer ablehnte.

Kunstherz von AbioCor.
Kunstherz von AbioCor.
Santésuisse wollte eine Statusänderung der Herzklinik erreichen und dem Cardiocentro gewisse operative Tätigkeiten verbieten. Wäre der Rekurs der Krankenkassen gutgeheissen worden, dann hätte der Grossteil der Tessiner Herzpatienten in Zukunft in Deutschschweizer Spitälern behandelt werden müssen, teilte das Cardiocentro in einem Communiqué mit.

Es ist bereits das zweite Mal innert wenigen Monaten, dass sich der Bundesrat mit dem Thema Cardiocentro befassen musste. Im vergangenen Dezember hatte er ein Machtwort im Streit um die Behandlungskosten gesprochen. Da das Cardiocentro ein reines Privatspital sei, müsse sich der Kanton Tessin nicht an den Kosten beteiligen, beschloss der Bundesrat.

Dieser Entscheid führte dazu, dass die Krankenkassen für den Zeitraum vom 1. Juli 2000 bis zum 31. Dezember 2002 nachträglich Rechnungen in der Höhe von 30 Mio. Franken begleichen mussten. Für die kommenden Jahre rechnet die Tessiner Sektion von santésuisse wegen des Cardiocentro mit Mehrausgaben von 12 Mio. Franken pro Jahr.

(bsk/sda)

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