Bundesrat setzt wenig Hoffnung in alpinen Solarstrom
publiziert: Donnerstag, 23. Aug 2012 / 17:10 Uhr
Hochalpine Photovoltaik-Anlagen sind laut Bundesrat kaum rentabel.
Hochalpine Photovoltaik-Anlagen sind laut Bundesrat kaum rentabel.

Bern - Photovoltaik-Anlagen in den Alpen können nach Schätzungen des Bundes keinen grossen Beitrag zur künftigen Stromversorgung leisten. Der Bundesrat stellt sich deshalb dagegen, das Potenzial exakt zu erheben.

Professionelle Beratungsdienstleistungen in den Bereichen Windkraft, Photovoltaik und Biogas
4 Meldungen im Zusammenhang
Das Potenzial von Anlagen auf Lawinenverbauungen schätzt der Bund auf weniger als 100 Gigawattstunden, wie der Bundesrat in seiner am Donnerstag veröffentlichten Antwort auf einen parlamentarischen Vorstoss schreibt. Diese Menge entspricht dem Jahresstromverbrauch von 30'000 Haushalten.

Das Potenzial von Anlagen, die auf Alphütten angebracht werden, soll im Rahmen des Solarkatasters für Anlagen auf Gebäuden erhoben werden. Bisherige Erfahrungen mit Anlagen im alpinen Raum zeigen laut dem Bundesrat, dass deren Beitrag an die winterliche Stromversorgung erst ab einer Höhenlage von über 1500 Meter relevant werden könnte.

Die erhöhten Kosten für den Bau und den Unterhalt von hochalpinen Anlagen kompensieren aber einen möglichen Produktionsvorteil und machen die Anlagen kaum rentabel. Der Bundesrat beantragt dem Nationalrat aus diesen Gründen, ein Postulat von Bastien Girod (Grüne/ZH) abzulehnen.

Girod fordert eine Studie über das Potenzial und die Kosten von alpinen Photovoltaik-Anlagen. Wegen der geringeren Bewölkung, der höheren Sonneneinstrahlung und der Reflexion durch den Schnee im Winter liesse sich damit mehr Strom produzieren als mit Anlagen im Mittelland, argumentiert er.

Die neue Energiestrategie des Bundes sieht vor, dass die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien bis 2050 um einen Drittel oder 22 Terawattstunden erhöht wird. Rund die Hälfte des zusätzlichen grünen Stroms soll Solarstrom sein. In erster Linie sollen Flächen auf bestehenden Bauten genutzt werden. Anlagen ausserhalb von bebautem Gebiet sollen nur dann erstellt werden, wenn dies bedeutende Vorteile hat.

(asu/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
1
Forum
Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von einer Leserin oder einem Leser kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Green Investment Genf - In Genf ist am Dienstag die grösste Photovoltaik-Anlage der Schweiz eingeweiht worden. Die Anlage befindet sich ... mehr lesen
Insgesamt wurden 15'000 Solarpanels installiert.
Freiburg/Berlin - Im Gegensatz zu den steigenden Energiepreisen bei fossilen und nuklearen Stromquellen sinken die ... mehr lesen 8
Die Stromgestehungskosten für Solarzellen sinken kontinuierlich.
Mehr Projekte für erneuerbare Energien.
Green Investment Bern - Einen Tag nach dem Ja zum Ausstieg aus der Atomenergie hat der Nationalrat ein Zeichen für die Förderung erneuerbarer ... mehr lesen
...bis 2050
werden der Wahrscheinlichkeit nach bereits zwei weitere Atom Super Gau's passiert sein...

völlig unrealistisch. Spätestens wenn's eins in Frankreich lüpft oder in Kalifornien ist's aus mit der Atommaus.

Und nein, ich bin nicht gegen AKWs, nur Realist.
Professionelle Beratungsdienstleistungen in den Bereichen Windkraft, Photovoltaik und Biogas
Doris Leuthard.
Doris Leuthard.
UNO-Klimagipfel - Schweiz  New York - Die Schweiz prüft die Einzahlung von 100 Millionen Dollar in den «Green Climate Fund». Das sagte Bundesrätin Doris Leuthard am UNO-Klimagipfel in New York. Aus diesem Fonds werden Klimaschutzprojekte in Entwicklungsländern finanziert. 
Leuthard soll Klima-Schutzpatronin werden Bern/New York - Die Schweiz soll sich verbindliche Klimaziele setzen und die Energieversorgung auf erneuerbare ...
Klima-Allianz Schweiz möchte, die bei der Bevölkerung beliebte, Doris Leuthard als «Klima-Schutzpatronin».
Burkhalter und Leuthard an UNO-Gipfeltreffen in New York New York - Am jährlichen UNO-Gipfeltreffen, das am Mittwoch in ...
Umweltaktivisten fordern weltweit Taten statt Worte New York - Sie haben genug von der Tatenlosigkeit der Politik: Kurz ...
Energiewende 2050  Bern - Die Kantone leisten mit ihren Förderprogrammen einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der Energie- und CO2-Ziele des Bundes. Dies zeigt der jährliche Bericht, den das Bundesamt für Energie (BFE) am Dienstag veröffentlichte.  
Nationalratskommission will Langzeitkonzepte für Atomkraftwerke Bern - Die Energiekommission des Nationalrates (UREK) will die Betriebsdauer von ...
Das Vertrauen in die Technik ist gross.
Titel Forum Teaser
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2467
    Sehr gut! "Das Bundesgericht hatte im Juli 2013 zu einer Beschwerde gegen die ... gestern 10:00
  • kubra aus Port Arthur 3168
    Mais oui casandrine. être enceinte un peux. Entweder man fragt die ganze ... Mo, 29.09.14 17:46
  • Kassandra aus Frauenfeld 1015
    Mot pour rire Jorian verstehen seulement Gare! Isse nichts important, comment avaient ... Mo, 29.09.14 13:27
  • tigerkralle aus Winznau 97
    Leuthard Ja Leuthard soll Schutzpatronin werden , Leuthard will 100 Millionen ... Mo, 29.09.14 11:25
  • jorian aus Dulliken 1508
    Witz komm raus! Da will jemand die 75% Klausel einführen, um ein Gesetz zu ändern oder ... Mo, 29.09.14 06:41
  • Kassandra aus Frauenfeld 1015
    Welsche Schweizer wieder düpiert Vier Welsche Kantone wurden wieder einmal durch die Deutschschweiz ... So, 28.09.14 20:12
  • Jack01 aus Oxford 1
    Gewonnen nach "Major Pfister Prinzip" Jacqueline Fehr hat die SP Vorwahl nach typischem "Major Pfister ... Sa, 27.09.14 20:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1015
    Im Neoliberalismus gefangen! Wir sind immer für ein freies Unternehmertum, aber das alles hat aber ... Sa, 27.09.14 15:50
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
MI DO FR SA SO MO
Zürich 11°C 14°C bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Basel 11°C 16°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
St.Gallen 13°C 16°C bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Bern 14°C 20°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Luzern 14°C 19°C bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Genf 14°C 20°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Lugano 15°C 20°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten