55 Millionen Franken
Bundesrat stellt zusätzliche Mittel für Biodiversität
publiziert: Mittwoch, 18. Mai 2016 / 10:40 Uhr
Der Bundesrat hat am Mittwoch auch die Strategie zu invasiven gebietsfremden Arten gutgeheissen.
Der Bundesrat hat am Mittwoch auch die Strategie zu invasiven gebietsfremden Arten gutgeheissen.

Bern - Der Bundesrat stellt mehr Mittel für die Förderung der Biodiversität zur Verfügung. Er hat am Mittwoch beschlossen, für die nächsten vier Jahre zusätzlich 55 Millionen Franken in Massnahmen zur Erhaltung der biologischen Vielfalt zu investieren.

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Zudem werden 80 Millionen Franken aus dem Budget des Bundesamtes für Umwelt umgelagert, wie das Umweltdepartement (UVEK) mitteilte. Die Gelder sollen für dringliche Sanierungs- und Aufwertungsmassnahmen in Biotopen von nationaler Bedeutung und für die Biodiversität im Wald eingesetzt werden.

Beispielsweise sollen alte Drainagen und Entwässerungsgräben aus Mooren entfernt werden. Geplant sind auch Massnahmen gegen gebietsfremde Arten. Weiter will der Bund Waldreservate sowie Totholzinseln schaffen.

Der Bundesrat hat am Mittwoch auch die Strategie zu invasiven gebietsfremden Arten gutgeheissen. Teil dieser Strategie ist die Anpassung der rechtlichen Grundlagen. Der Bundesrat hat dem UVEK den Auftrag erteilt, eine entsprechende Vorlage zu erarbeiten.

Mehr als Drittel bedroht

Invasive gebietsfremde Arten könnten sich negativ auf die Gesundheit von Mensch und Tier auswirken, etwa durch Pollen, die Allergien auslösten, schreibt das UVEK. Auch könnten sie besonders empfindliche oder schützenswerte Lebensräume nachhaltig verändern oder Infrastrukturen schädigen, beispielsweise Dämme zum Hochwasserschutz.

Die biologische Vielfalt sei unter Druck, hält das UVEK fest. Die intensive Nutzung natürlicher Ressourcen durch Landwirtschaft, Mobilität, Siedlungsausdehnung und Freizeitaktivitäten liessen die Flächen der Auen, Moore und Trockenwiesen stark schrumpfen. Mehr als ein Drittel aller untersuchten Arten der Schweiz sei bedroht. Die zunehmende Verbreitung invasiver gebietsfremder Arten sowie der Klimawandel setzten die Biodiversität weiter unter Druck.

(cam/sda)

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