Bundesverwaltung mit einheitlichem Logo
publiziert: Mittwoch, 25. Aug 2004 / 11:43 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 25. Aug 2004 / 12:15 Uhr

Bern - Wer mit dem Bund zu tun hat, soll das sofort erkennen. Der Bundesrat will den einheitlichen Auftritt von Regierung und Behörden wieder herstellen. Das neue Logo besteht aus einer Bild-Wort Marke mit dem Schweizer Wappen.

Der Bundesrat will ein amtliches Markenzeichen.
Der Bundesrat will ein amtliches Markenzeichen.
Das rot-weisse Schweizer Wappen wird von der viersprachigen Bezeichnung Schweizerische Eidgenossenschaft Confédération suisse Confederazione Svizzera Confederazium svizra begleitet. Damit sollen die vier Landesteile und die sprachliche und kulturelle Vielfalt der Schweiz markiert werden.

Wie die Bundeskanzlei mitteilte, treten die Schweizerische Eidgenossenschaft, die sieben Departemente und die 73 Bundesämter heute in einer kaum mehr überblickbaren Vielfalt von Erscheinungsbildern an die Öffentlichkeit. Ein externer Expertenbericht spricht von einer Verwilderung des Staatsdesigns.

Der Bundesrat setzte deshalb eine interdepartementale Arbeitsgruppe mit dem Auftrag ein, konkrete Vorschläge für ein Logo auszuarbeiten und die finanziellen Auswirkungen zu untersuchen. Die vom Bundesrat gewählte Variante mit Wappen und viersprachiger Bezeichnung der Eidgenossenschaft wird ab 2005 eingeführt.

Die Umsetzung des neuen Corporate Design kostet in den nächsten drei Jahren insgesamt rund 25 Mio. Franken. Mit rund 23 Mio. Franken entfällt der grösste Teil auf den Bereich Informationstechnologie. Gleichzeitig werden jährlich wiederkehrende Einsparungen von rund 7 Mio. Franken erwartet.

Der Bundesrat hat weiter beschlossen, im Rahmen des einheitlichen Erscheinungsbildes die Benennungen der Verwaltungseinheiten zu überprüfen. Die Bundeskanzlei hat den Auftrag erhalten, Kriterien für die Vereinheitlichung der Benennungen von Ämtern und Dienststellen zu erarbeiten.

Benennungen sollen systematisch, einfach, selbsterklärend, motivierend, sprachlich korrekt und amtssprachengerecht sein. Überprüft werden sollen Abkürzungen wie UVEK, VBS, ASTRA, aber auch Kurzbezeichungen wie seco, metas, IMES, fedpol, swissmint oder swisstopo, die in parlamentarischen Vorstössen kritisiert wurden.

(fest/sda)

.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Private Radio- und Fernsehveranstalter werden mit 30 Millionen Franken aus der Radio- und Fernsehabgabe direkt unterstützt.
Private Radio- und Fernsehveranstalter werden mit 30 ...
57.5 Millionen Franken für entgangene Werbeeinnahmen  Bern - Die Coronavirus-Pandemie trifft die Medien hart. Ihre Werbeeinnahmen sind bereits drastisch gesunken. Aufgrund der besonderen Bedeutung der Medien für die Demokratie hat das Parlament in der ausserordentlichen Session breit abgestützte Motionen überwiesen, um finanzielle Soforthilfe im Umfang von 57.5 Millionen Franken zu leisten. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 20. Mai 2020 zwei entsprechende Notverordnungen verabschiedet. mehr lesen 
Verbände Detailhandelsumsätze im März 2020  Bern - Die um Verkaufs- und Feiertagseffekte bereinigten Detailhandelsumsätze sind im März ... mehr lesen  
Der Detailhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren verbuchte eine Zunahme der nominalen und realen Umsätze von jeweils 8,4%.
Auch die Online Medien sollen profitieren  Bern - Die Medien sind für unsere direkte Demokratie von zentraler Bedeutung. Sie informieren die Bevölkerung und ermöglichen dadurch wichtige Debatten. Sinkende Erträge machen ... mehr lesen
Um die Medienbranche bei der digitalen Transformation zu unterstützen, sollen neu auch Online-Medien gefördert werden.
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mo Di
Zürich 5°C 19°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass Schneeregenschauer
Basel 8°C 19°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen Schneeregenschauer
St. Gallen 6°C 16°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig starker Schneeregen wolkig, wenig Schnee
Bern 5°C 17°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen Schneeregenschauer
Luzern 6°C 18°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass Schneeregenschauer
Genf 7°C 17°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen wolkig, aber kaum Regen
Lugano 8°C 10°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig anhaltender Regen wolkig, aber kaum Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten