Neujahrsempfang
Burkhalter empfängt Diplomaten-Corps
publiziert: Mittwoch, 15. Jan 2014 / 18:12 Uhr
Bundespräsident Didier Burkhalter.
Bundespräsident Didier Burkhalter.

Bern - Bundespräsident Burkhalter hat dem diplomatischen Corps die Neujahrsgrüsse der Landesregierung für einmal in einem anderen Rahmen überbracht. Auf Wunsch Burkhalters waren auch die jüngsten Botschafts- und EDA-Mitarbeiter eingeladen.

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Aus Platzgründen ging deshalb die traditionelle Zeremonie nicht in der Wandelhalle des Bundeshauses, sondern erstmals im Nationalratssaal über die Bühne.

Nach dem Doyen des diplomatischen Corps, dem apostolischen Nuntius Diego Causero, überbrachte Bundespräsident Burkhalter den ausländischen Vertretungen die Neujahrsgrüsse der Landesregierung und der Schweizer Bevölkerung, wie das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) mitteilte.

Die rund 50 jüngsten Botschafts- und EDA-Mitarbeiter seien Zeichen nicht nur für die heute guten bilateralen Beziehungen, sondern auch für die Zukunft dieser Beziehungen, sagte Burkhalter laut Redetext. Der Bundespräsident legte ein klares Bekenntnis für eine Erneuerung und Weiterführung der Beziehungen mit der EU ab. Dieser Weg sei erfolgreich und bringe beiden Seiten Gewinn.

Wohlstand und Frieden nicht selbstverständlich

Wichtiger Bestandteil davon sei die Personenfreizügigkeit. Diese sowie die erfolgreiche Integration der ausländischen Wohnbevölkerung hätten einen bedeutenden Anteil am wirtschaftlichen Wohlergehen der Schweiz, sagte Burkhalter mit Blick auf die Volksabstimmung vom 9. Februar über die SVP-Initiative «gegen Masseneinwanderung».

Der Bundespräsident mahnte in seiner Rede, dass Wohlstand und Frieden nicht selbstverständlich seien. Gerade 2014 sei es wichtig, dies in Erinnerung zu rufen, da sich der Beginn des 1. Weltkriegs zum 100. Mal und jener des 2. Weltkriegs zum 75. Mal jährt.

Es brauche den Einsatz aller Länder, damit Sicherheit und Friede gefestigt werden könnten. Der diesjährige Schweizer Vorsitz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) sei darum eine Verpflichtung.

(fajd/sda)

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