Burkhalter plädiert für Wasser-Diplomatie
publiziert: Dienstag, 25. Sep 2012 / 22:31 Uhr
Didier Burkhalter.
Didier Burkhalter.

New York - Bundesrat Didier Burkhalter hat sich dafür ausgesprochen, dass Wasser zu einem Entwicklungsziel der UNO wird. «Die globale Wasserkrise ist eines der dringendsten politischen, sozialen und ökologischen Probleme des 21. Jahrhunderts», sagte er am Dienstag in New York.

4 Meldungen im Zusammenhang
Die Krise bedrohe die Sicherheit, wirtschaftliches Wachstum und die Gesundheitsversorgung, sagte er an einem Treffen über Wasser, Frieden und Sicherheit weiter, das im Rahmen der UNO-Generalversammlung, stattfand. Eine wichtige Rolle komme der Privatwirtschaft zu, aber auch die Wissenschaft sei gefordert.

Die ungleiche Wasserverteilung in vielen Gegenden der Welt schwäche das Zustandekommen und die Umsetzung von grenzüberschreitenden Abkommen über Wasserbecken, erläuterte Burkhalter. Die Schweiz schlage vor, national und international kooperative Management-Mechanismen einzurichten.

Sie unterstütze neue Wege der politischen Verhandlungen und der Koordination. Durch Hydro-Diplomatie, Kontakte auf höchster Ebene und die gemeinsame Finanzierung von Projekten in Gefahrenzonen, könnten die Konflikte entschärft werden.

Die Schweiz finanziere die Initiative Blauer Frieden. Durch diese sollen politische Führungskräfte, die Wirtschaft und die Bevölkerung angeregt werden, zusammen nach Lösungen zu suchen. So trägt die Schweiz im Nahen Osten und im Niltal dazu bei, Fragen der Wassersicherheit zu klären.

Wasser als Element für Sicherheit

Der Aussenminister wies darauf hin, dass eine Milliarde Menschen keinen Zugang zu Trinkwasser hat und 2,6 Milliarden Menschen über keine sanitären Anlagen verfügen. Es sei ein historischer Schritt, dass die UNO-Generalversammlung Wasser und Hygiene als Menschenrecht anerkenne. Nun müsse das Recht in die Realität umgesetzt werden.

Wasser müsse zu einem Entwicklungsziel der UNO werden, forderte Burkhalter. 2013 sei das Jahr der Internationalen Zusammenarbeit für Wasser. Dabei müsse beachtet werden, dass das Wasser nicht nur einen wirtschaftlichen und gesundheitlichen Wert habe, sondern ein wichtiges Element für menschliche Sicherheit sei.

(fest/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
New York - Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf hat sich vor der UNO-Vollversammlung für eine wirksamere UNO ... mehr lesen
Widmer-Schlumpf rief dazu auf, Lösungen für Probleme auch abseits der konventionellen Wege zu suchen.
Die Generaldebatte dauert bis zum kommenden Montag.
New York - UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon hat zum Auftakt der jährlichen ... mehr lesen 1
New York - In New York hat Aussenminister Didier Burkhalter im Rahmen der ... mehr lesen
Bundesrat Didier Burkhalter.
Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf.
New York - Die Schweizer Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf weilt zur ... mehr lesen
Widersprüchliche Signale aus dem Parlament. (Archivbild)
Widersprüchliche Signale aus dem Parlament. (Archivbild)
Bundeshaushalt  Bern - Der Bundesrat will am geplanten Sparprogramm festhalten, obwohl dieses im Parlament gescheitert ist. Er hat zwar den Auftrag erfüllt und andere Szenarien vorgelegt, beantragt dem Parlament aber, diese nicht umzusetzen. Stattdessen soll es das alte Sparprogramm beraten. 
Sparauftrag könnte laut Widmer-Schlumpf 2600 Stellen kosten Bern - Das Parlament will vom Bundesrat wissen, wie 300 Millionen Franken beim ...
Bundesrätin Widmer-Schlumpf äussert sich auch zu den jüngsten Diskussionen um Reformen bei den Volksrechten, namentlich bei den Volksinitiativen.
Bundesrat plant Fonds  Bern - Für die Finanzierung der Nationalstrassen und des Agglomerationsverkehrs will der Bundesrat einen ...  
Das Benzin wird teurer.
Mario Gattiker neu Staatssekretär  Bern - Das Bundesamt für Migration (BFM) wird ein Staatssekretariat, der heutige BFM-Direktor Mario Gattiker Staatssekretär. Dies hat der Bundesrat am Freitag beschlossen. Die Neuerung trage der wachsenden Bedeutung des BFM Rechnung, schreibt der Bundesrat.  
Titel Forum Teaser
  • kubra aus Port Arthur 3154
    Hat was irgendwie so, als ob wir Schutzgeld zahlen heute 13:31
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2442
    Die... CH ist weiterhin ein Rückzugsgebiet für Jiadisten aus der ganzen Welt. ... heute 13:25
  • Kassandra aus Frauenfeld 1001
    Ein zweischneidiges Schwert... Der Tagi schrieb am 29.12.2013: "Innerhalb von nur vier Jahren wurden ... Fr, 19.09.14 20:05
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2442
    Lediglich... eine Show-Veranstaltung der Organisation "Gewählte Stimme". Die Show ... Mi, 17.09.14 16:57
  • KangiLuta aus Wila 208
    Kassandra Sehr guter Kommentar! Ich frage mich sowieso schon lange, warum sich ... Mi, 17.09.14 12:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2442
    Was... für ein Glück, das es die ECRI gibt, in diesen trüben Zeiten! Ja, und ... Di, 16.09.14 16:05
  • Kassandra aus Frauenfeld 1001
    Die Macht der Gewohnheit Schneider-Ammann sagt, Steueroptimierung sei schweizerisch. Das ist ... Mo, 15.09.14 18:30
  • Kassandra aus Frauenfeld 1001
    Die Zeiten haben sich eben verändert! Was früher vielleicht einmal gang und gäbe war, ist heute obsolet. Es ... So, 14.09.14 16:37
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
SO MO DI MI DO FR
Zürich 14°C 15°C leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Basel 12°C 16°C leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
St.Gallen 16°C 18°C leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Regen leicht bewölkt, Regen leicht bewölkt, Regen leicht bewölkt, Regen leicht bewölkt, Regen
Bern 14°C 21°C leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Luzern 15°C 21°C leicht bewölkt, Gewitter, Regen leicht bewölkt, Regen leicht bewölkt, Regen leicht bewölkt, Regen leicht bewölkt, Regen leicht bewölkt, Regen
Genf 17°C 22°C leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Lugano 17°C 25°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten