Burkhalter will Tunesien weiter unterstützen
Burkhalter sichert Tunesien weitere Hilfen zu
publiziert: Donnerstag, 26. Jan 2012 / 19:57 Uhr
Bundesrat Didier Burkhalter
Bundesrat Didier Burkhalter

Davos - Aussenminister Didier Burkhalter hat am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos seinen tunesischen Amtskollegen Rafik Abdessalem getroffen. Burkhalter sicherte weitere finanzielle Hilfen zum politischen Wandel Tunesiens zu, im laufenden Jahr sind 24 Millionen Franken geplant.

9 Meldungen im Zusammenhang
Die Schweiz, die im vergangenen Jahr bereits 12 Millionen Franken an den Wandel Tunesiens beisteuerte, wolle ihre Hilfe fortführen, erklärte Jean-Marc Crevoisier, Sprecher des Eidg. Departementes für auswärtige Angelegenheiten (EDA), gegenüber der Nachrichtenagentur sda nach dem Treffen. Ziel sei, die Strukturen für eine Demokratisierung des Landes zu stärken.

Weiteres Thema waren Migrationsprobleme, ersuchen derzeit viele Tunesier in der Schweiz um Asyl. Ein Rückübernahmeabkommen müsse mit der Regierung in Tunis besprochen werden, sagte Crevoisier. Abdessalem habe sich bereit erklärt, ein solches Abkommen zu erörtern.

Gleichzeitig habe der tunesische Minister betont, dass das Land selber Migrationsprobleme habe, seien doch während des blutigen Umsturzes im Nachbarland Libyen über eine Million Flüchtlinge gekommen. Davon seien immer noch 200'000 Menschen in Tunesien. Zum Vergleich: 2011 haben in der Schweiz 22'551 Menschen um Asyl ersucht.

Am Rande des WEF traf Burkhalter auch den russischen Vizepremier Igor Schuwalow. Dabei hätten sich beide erfreut über den Beitritt Russlands zur Welthandelsorganisation (WTO) gezeigt, sagte Crevoisier. Dies könne sich positiv auswirken auf den Abschluss eines Freihandelsabkommens der beiden Länder auswirken. Schuwalow habe auch die vermittelnde Rolle der Schweiz im Konflikt zwischen Russland und Georgien gelobt.

(asu/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bundesrätin Simonetta Sommaruga.
Bern - Die Schweiz wird bei der ... mehr lesen 2
Bern - Wieder ein Höchststand bei den Asylgesuchen: Im Januar 2012 ... mehr lesen 1
Asylgesuche aus Eritrea werden zu 85 Prozent angenommen. (Symbolbild)
Zusätzliche Gelder seien theoretisch möglich für Kantone, die Notunterkünfte oder später Bundeszentren anbieten.
Bern - Weil der Bund kaum Plätze ... mehr lesen 1
Weitere Artikel im Zusammenhang
UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon
Bern - Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf und Aussenminister Didier Burkhalter haben am Donnerstag am Rande des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon ... mehr lesen
Bern - Die Schweiz soll nur noch ... mehr lesen 1
Die Schweiz will Entwicklungsländer zwingen, bei der Asylpolitik zu kooperieren.
Die SVP wiederholte ihre Forderung, die Abkommen von Schengen und Dublin zu kündigen.
Bern - Die SVP will, dass ... mehr lesen
Brüssel/Lampedusa - EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hat Tunesien ... mehr lesen
José Manuel Barroso: Tunesien soll endlich handeln.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Johann Schneider-Ammann eröffnet den Gotthard-Basistunnel.
Johann Schneider-Ammann eröffnet den Gotthard-Basistunnel.
Beginn mit Segnung  Bern - Mit einem Treffen der Verkehrsminister der Alpenländer am Dienstagnachmittag werden die Feierlichkeiten zur Eröffnung des Gotthard-Basistunnels eingeläutet. Wenige Stunden später wird der Tunnel der SBB übergeben. mehr lesen 
Gotthard steht im Zentrum  Bern - In Bern beginnt heute Montag die Sommersession der eidgenössischen Räte. In der ersten Woche steht allerdings nicht das Bundeshaus, sondern der Gotthard im Zentrum: Wegen der Eröffnung des Basistunnels findet am dritten Sessionstag keine Sitzung statt. mehr lesen  
Der Bundesrat müsse dafür sorgen, dass sich der Tunnel bezahlt mache.
Gotthard 2016  Altdorf - Die Alpen-Initiative fordert den Bundesrat auf, mit der Verlagerung der Gütertransporte von der ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mi Do
Zürich -1°C 5°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt freundlich
Basel 1°C 6°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt freundlich
St. Gallen 1°C 3°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt wechselnd bewölkt
Bern -2°C 5°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt wechselnd bewölkt
Luzern 2°C 6°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Hochnebel wechselnd bewölkt
Genf 2°C 7°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich freundlich
Lugano 5°C 7°C anhaltender Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen bedeckt, wenig Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten