Bush Irreführung bei Irakkrieg vorgeworfen
publiziert: Mittwoch, 28. Mai 2008 / 15:34 Uhr

Washington - Der ehemalige Sprecher des Weissen Hauses hat US-Präsident George W. Bush eine bewusste Irreführung der Öffentlichkeit vor dem Irak-Krieg vorgeworfen. Bush sei nicht «offen und ehrlich beim Thema Irak» gewesen.

Bush sei nicht «offen und ehrlich beim Thema Irak» gewesen.
Bush sei nicht «offen und ehrlich beim Thema Irak» gewesen.
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Das schreibt Scott McClellan in einem Buch über seine Arbeit im Weissen Haus, aus dem US-Medien vorab zitierten. Das Weisse Haus habe auf «Propaganda» zurückgegriffen, um den Krieg zu verteidigen.

McClellan, der dem Präsidenten zwischen 2003 und 2006 als Sprecher diente, wertet die Irak-Invasion im Frühjahr 2003 in seinem Buch als «nicht notwendig». Es habe sich um «ernsthaften strategischen Pfusch» gehandelt.

«Ich mag und bewundere Präsident Bush noch immer», schreibt McClellan. Der Staatschef und seine Berater hätten sich aber einer «Propaganda-Kampagne» bedient, anstatt auf Offenheit und Ehrlichkeit zu setzen, um sich die Unterstützung der Öffentlichkeit in den USA zu sichern.

Schlecht beraten

Dabei sei Bush von seinen engsten Mitarbeitern «unglaublich schlecht» beraten worden, vor allem von den Verantwortlichen aus dem Bereich nationale Sicherheit. Besonders deutlich kritisiert McClellan die damalige Sicherheitsberaterin und jetzige Aussenministerin Condoleezza Rice: Egal was falsch gelaufen sei, Rice habe es immer geschafft, ihre Hände sauber zu halten.

Der frühere Spitzenbeamte geht in seinem Buch auch auf das Missmanagement des Hurrikans «Katrina» im Jahr 2005 ein. Die erste Woche nach der Katastrophe in New Orleans habe die Regierung in einem «Zustand vollständiger Verleugnung» verbracht.

(smw/sda)

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