Bush auf Abschiedsbesuch in Europa
publiziert: Freitag, 13. Jun 2008 / 13:34 Uhr / aktualisiert: Freitag, 13. Jun 2008 / 23:41 Uhr

Rom - US-Präsident George W. Bush hat in einer Rede vor der OECD in Paris die transatlantischen Beziehungen als hervorragend gewürdigt und vor «schwierigen Perioden» für die freie Welt in der Zukunft gewarnt.

George W. Bush und Benedikt XVI. tauschten Geschenke aus. (Archivbild)
George W. Bush und Benedikt XVI. tauschten Geschenke aus. (Archivbild)
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«Wenn die Zeit gekommen ist, am 1. Januar einen neuen amerikanischen Präsidenten willkommen zu heissen, werde ich das Vergnügen haben, ihm zu sagen, dass das Verhältnis zwischen den USA und Europa das umfassendste und dynamischste aller Zeiten ist», sagte Bush vor der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).

Das transatlantische Bündnis biete für einen Erfolg in diesen historischen Auseinandersetzungen die beste Grundlage, sagte Bush. «Anstatt uns mit unseren Unterschieden aufzuhalten, sind wir mehr und mehr in unseren Interessen und Idealen vereint», lobte er die Beziehungen zwischen den USA und Europa.

Herausforderungen der Zukunft bestehen

Um aber bei den Herausforderungen der Zukunft - wie dem Kampf gegen den radikalen Islamismus oder gegen die Klimaerwärmung - zu bestehen, müssten Europa und die USA noch enger zusammenstehen und kooperieren.

Eines der wichtigsten Ziele bleibt nach den Worten von Bush die Lösung des Nahostkonfliktes und die Stabilisierung des Iraks und Afghanistans. Die Rede vor der OECD gilt als einer der Höhepunkte der Abschiedstour des US-Präsidenten durch Europa.

Galadinner mit Sarkozy

Für Freitagabend hatte Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy zu einem Galadinner im Élysée-Palast eingeladen. Bush war zuvor von Papst Benedikt XVI. zu einer Privataudienz eingeladen worden.

Anders als bei gewöhnlichen Privataudienzen empfing der Papst den Gast im Johannesturm. Die beiden genossen die Aussicht von der Spitze des Turms und tauschten Geschenke aus.

Während ihres 30-minütigen Gespräches unter vier Augen hätten die beiden die grossen Themen der internationalen Politik besprochen, hiess es in der Erklärung des Vatikan.

(bert/sda)

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