Bush begrüsst Frankreichs Libanon-Engagement
publiziert: Freitag, 25. Aug 2006 / 09:20 Uhr / aktualisiert: Freitag, 25. Aug 2006 / 14:19 Uhr

Kennebunkport - US-Präsident Bush hat Frankreichs Zusage für eine Aufstockung seines Kontingents der erweiterten UNO-Truppe im Libanon (UNIFIL) auf insgesamt 2000 Mann begrüsst.

Bush fordert eine rasche Stationierung der Truppen.
Bush fordert eine rasche Stationierung der Truppen.
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Dies sei ein wichtiger Schritt, um die Vorbereitungen für die Stationierung der UN-Truppe abzuschliessen, erklärte Bush. Zugleich rief er dazu auf, die UNO-Truppe so schnell wie möglich im Libanon zu stationieren.

Chirac hatte zuvor angekündigt, sein Land sei bereit, die Führung der Truppe zu übernehmen. Frankreich hatte zunächst nur 200 Soldaten zusätzlich zugesagt. An der bisher bereits von Frankreich kommandierten UNO-Truppe war das Land mit 200 Soldaten beteiligt.

EU-Treffen in Brüssel

In Brüssel kommen heute die Aussenminister der Europäischen Union (EU) zusammen, um über den Einsatz zu beraten. Im Mittelpunkt steht die Zusammensetzung der erweiterten UNO-Friedenstruppe von bis zu 15.000 Soldaten, die gemeinsam mit der libanesischen Armee den brüchigen Waffenstillstand in der Region absichern sollen.

Auch der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Kofi Annan, wird in Brüssel erwartet. Er soll bekannt geben, welche Nation die Führung der Truppe übernehmen wird.

Frankreichs Erwartungen

Frankreich erwartet dort von den anderen europäischen Ländern Zahlen für ihren Beitrag für die UNIFIL. «Präsident Jacques Chirac hat alle Missverständnisse aus der Welt geräumt, wir werden 2000 Mann im Feld haben. Ich erwarte nun von den europäischen Partnern, dass sie sagen, wie viele sie entsenden werden» erklärte Aussenminister Philippe Douste-Blazy heute.

Auch der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Kofi Annan, wird in Brüssel erwartet. Er soll bekannt geben, welche Nation die Führung der Truppe übernehmen wird. (Meldung aktualisiert)

(ht/sda)

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