Bush deutet weiteren Truppenabzug aus Irak an
publiziert: Donnerstag, 31. Jul 2008 / 18:39 Uhr

Washington - US-Präsident George W. Bush hat einen weiteren Truppenabzug aus dem Irak in Aussicht gestellt. Die Sicherheitslage habe sich deutlich und anhaltend verbessert, sagte er in Washington.

Derzeit sind im Irak etwa 140'000 US-Soldaten stationiert.
Derzeit sind im Irak etwa 140'000 US-Soldaten stationiert.
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Die Gewalt sei auf dem niedrigsten Stand seit Frühjahr 2004 und «wir befinden uns im dritten Monat in Folge, in dem sie stabil auf niedrigem Niveau bleibt», sagte Bush. Dies sei das Ergebnis der US-Truppenaufstockung im vergangenen Jahr und einer grösseren Kampfstärke von irakischen Militärs und Sicherheitskräften.

Der Oberkommandierenden der US-Streitkräfte, General David Petraeus, werde ihm im Laufe des Jahres Empfehlungen über die künftige Truppenstärke vorlegen, sagte Bush. «Darin wird auch eine Verringerung der Kampfeinheiten enthalten sein, so es die Bedingungen zulassen», sagte der Präsident.

Der US-Präsident kündigte ferner an, dass die Einsatzzeiten der Soldaten im Irak schon von Freitag an um drei Monate auf ein Jahr verkürzt werde. «Das entlastet unsere Kräfte», betonte er.

140'000 US-Soldaten stationiert

Die Zahl der in den Kämpfen im Irak getöteten Soldaten ist im Juli stark zurückgegangen und dürfte so niedrig liegen wie noch nie seit dem Einmarsch im März 2003. Im Juli wurden einer unabhängigen Statistik zufolge fünf US-Soldaten getötet, vor einem Jahr waren es im selben Monat 66. Derzeit sind dort etwa 140'000 US-Soldaten stationiert.

Der Truppenabzug aus dem Irak gehört zu den umstrittensten Wahlkampfthemen in den USA. Der republikanische Präsidentschaftsbewerber John McCain steht auf Bushs Linie. Die Demokraten und deren Präsidentschaftskandidat Barack Obama versprechen dagegen einen zügigen Abzug gemäss einem festen Zeitplan.

(smw/sda)

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