Bush empfängt den Papst im Weissen Haus
publiziert: Mittwoch, 16. Apr 2008 / 18:00 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 16. Apr 2008 / 18:44 Uhr

Washington - Papst Benedikt XVI. ist von US-Präsident George W. Bush im Weissen Haus empfangen worden. Zum Auftakt seiner sechstägigen USA-Reise hat der Papst im Weissen Haus eine Rede gehalten, in der er Glaube und Religion als Grundlage für politisches Handeln betonte.

US-Präsident George W. Bush hatte Benedikt XVI. bereits persönlich am Flughafen begrüsst.
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«Eine Demokratie ohne Werte kann ihre eigene Seele verlieren», sagte der Papst bei einem Empfang im Garten des Weissen Hauses.

Der Glaube gebe den Menschen zugleich die Kraft, «für eine immer gerechtere und brüderliche Gesellschaft einzutreten».

Mehrfach verwies der katholische Kirchenführer dabei auf die Religiosität in den USA. Seinen 81. Geburtstag, den Joseph Ratzinger heute Mittwoch feiert, erwähnte er in Washington mit keinem Wort.

Botschaft der Liebe?

Mit Blick auf den Kampf gegen den Terrorismus sagte Bush: «In einer Welt, in der einige den Namen Gottes gebrauchen, um Akte von Terror, Mord und Hass zu rechtfertigen, brauchen wir Ihre Botschaft, dass Gott Liebe bedeutet.»

Eindringlich sprach sich Bush gegen «moralischen Relativismus» aus, der echte Werte wie Wahrheit und Gut und Böse verneine. «Die Gesellschaft sollte nach Gerechtigkeit und Wahrheit streben», sagte Bush.

In einer spontanen Geste überraschten die Gäste auf dem Südrasen des Weissen Hauses den Jubilar mit einem «Happy Birthday». Anschliessend sang die Sängerin Kethleen Battle das «Vaterunser».

Es ist der zweite Empfang eines Papstes im Weissen Haus; 1979 hatte der damalige Papst Johannes Paul II. den Amtssitz des US-Präsidenten besucht.

(bert/sda)

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