Bush empfängt el Dschafari
publiziert: Freitag, 24. Jun 2005 / 21:58 Uhr

Washington - US-Präsident George W. Bush setzt auf eine Fortsetzung des demokratischen Prozesses im Irak, um den Aufständischen den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Iraks Regierungschef Ibrahim el Dschafari mit George W. Bush.
Iraks Regierungschef Ibrahim el Dschafari mit George W. Bush.
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Bush betonte, die US-Truppen blieben im Land, bis ein demokratischer und gesicherter Irak geschaffen sei. Er setze auf eine konsequente Fortsetzung des demokratischen Prozesses, um den Aufständischen den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Ein demokratischer Staat werde "zur Niederlage des Feindes führen", sagte der US-Präsident. El Dschafari, der zum ersten Mal im Weissen Haus war, sagte bei der Bekämpfung der Aufständischen gebe es bereits grosse Fortschritte.

Schneller Abzug gefordert

Zuvor hatte sich El Dschafari in einem Zeitungsinterview mit der "Washington Post" dafür ausgesprochen, die US-Truppen so schnell wie möglich aus seinem Land abzuziehen.

Gleichzeitig sprach er sich gegen einen Termin dafür aus. Dies würde nur "den Terroristen in die Hände spielen." Auch Bush wandte sich gegen den von einigen US-Abgeordneten geforderten Zeitplan für den Truppenabzug.

Ausbildung beschleunigen

Stattdessen solle die Ausbildung der irakischen Armee beschleunigt werden. Dies möglicherweise auch mit Hilfe von Ländern, die nicht der Kriegsallianz der USA angehörten, sagte El Dschafari der Zeitung.

Vor dem Treffen mit Bush hielt El Dschafari vor dem Rat für Aussenbeziehungen, einem Think Tank in Washington, eine Rede. Dabei sprach er bereits von grossen Erfolgen im Anti-Terror-Kampf im Irak. Die Zahl der Anschläge liege heute bei weniger als einem pro Tag, früher seien täglich mehr als zehn Attentate verübt worden.

El Dschafari sagte weiter, tausende Terroristen seien festgenommen worden, seit seine Regierung im April die Arbeit aufgenommen habe.

(bsk/sda)

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