Bush erhofft rasches Ende von Nordkoreas Atomprogramm
publiziert: Montag, 21. Apr 2003 / 07:11 Uhr / aktualisiert: Montag, 21. Apr 2003 / 07:47 Uhr

Fort Hood/Seoul - US-Präsident George W. Bush sieht gute Chancen, Nordkorea zur Aufgabe seines Atomwaffenprogramms zu überzeugen. Erstmals seit Beginn der Atomkrise wollen sich nächste Woche die USA und Nordkorea zu Gesprächen mit China treffen.

George W. Bush.
George W. Bush.
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Gemeinsam mit Japan, Südkorea und China könnte es den USA möglich sein, Pjöngjang von der Aufgabe seiner Ambitionen zur Entwicklung eines Atomarsenals zu bewegen, sagte Bush auf dem texanischen Armeestützpunkt Fort Hood.

Derweil rief die Führung in Pjöngjang die Koreaner in aller Welt auf, sich gegen ein militärisches Vorgehen der USA gegen Nordkorea zu stellen. Nordkorea erliess auch einen Aufruf an seine Armee zu einer verstärkten Verteidigungsbereitschaft. In dem in allen Zeitungen des Landes veröffentlichten Aufruf forderte die Staatsführung auch eine baldige Wiedervereinigung mit Südkorea.

Nordkorea hatte letzte Woche mit einer Erklärung für Aufregung und Verwirrung gesorgt, in der es zugab, an der Wiederaufbereitung von mehr als 8000 abgebrannten Atombrennstäbe zu arbeiten. Damit lässt sich waffentaugliches Plutonium gewinnen.

Später erklärten US-Experten jedoch, in den englischen Text der Erklärung habe sich offensichtlich ein Übersetzungsfehler eingeschlichen: Aus dem koreanischen Originaltext gehe nicht hervor, dass Nordkorea bereits mit der Aufbereitung begonnen habe.

EU-Aussenkommissar Chris Patten bezeichnete Nordkorea derweil als Gefahr für die Welt. Bei einem Besuch in Australien sagte Patten, das Land drohe sich in eine Bombenfabrik zu verwandeln. Er erwarte, dass Nordkorea keine Atomwaffen herstellen werde.

(rr/sda)

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