Bush erlaubt wieder Anti-Drogenflüge in Kolumbien
publiziert: Mittwoch, 20. Aug 2003 / 07:49 Uhr

Washington - US-Präsident George W. Bush hat grünes Licht für die Wiederaufnahme der Anti-Drogenflüge zunächst in Kolumbien gegeben.

Das grenzübergreifende Anti-Drogen-Programm war im April 2001 gestoppt worden.
Das grenzübergreifende Anti-Drogen-Programm war im April 2001 gestoppt worden.
Das grenzübergreifende Programm war im April 2001 gestoppt worden, nachdem ein peruanisches Kampfflugzeug versehentlich eine zivile Passagiermaschine abgeschossen hatte. Dabei waren eine Missionarin aus den USA und deren Baby ums Leben gekommen.

Es seien Vorkehrungen getroffen worden, damit nicht wieder Unschuldige bei solchen Abfangaktionen ihr Leben verlieren, teilte das Weisse Haus weiter mit.

Das Programm sieht vor, dass Amerikaner den Luftraum überwachen und der kolumbianischen Luftwaffe verdächtige Flugzeuge melden. Mögliche Gegenmassnahmen bis hin zum Abschuss solcher Maschinen sollen jedoch strikt den Kolumbianern vorbehalten bleiben.

In Peru bedürfe es vor einer Wiederaufnahme der Flüge wegen des schlechteren Ausbildungsstandes der Luftwaffe und veralteter Technik jedoch noch einer längeren Vorbereitung.

Kolumbien ist weltweit der grösste Produzent von Kokain und eines der wichtigsten Herkunftsländer für Heroin. Der grösste Teil der Drogen wird von Konsumenten in den USA gekauft.

(bsk/sda)

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