Bush in Senegal eingetroffen
publiziert: Dienstag, 8. Jul 2003 / 11:10 Uhr

Washington - US-Präsident George W. Bush hat am Dienstag mit seiner Ankunft in Senegal seine fünftägige Reise in fünf afrikanische Staaten begonnen. Bei den verschiedenen Gesprächen dürfte die Krise in Liberia eines der Hauptthemen sein.

US-Präsident George W. Bush verspricht massive Unterstützungsgelder.
US-Präsident George W. Bush verspricht massive Unterstützungsgelder.
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Bush wird auch Südafrika, Botswana, Uganda und Nigeria besuchen. Im Mittelpunkt der Afrika-Visite stehen neben Liberia der Kampf gegen Aids und Terror sowie Wirtschaftsfragen.

Bush wird unter anderem von seiner Sicherheitsberaterin Condoleezza Rice und dem Stabschef im Weissen Haus, Andy Card, begleitet.

Friedenstruppen in Liberia

Für die Entscheidung über eine Entsendung von Friedenstruppen nach Liberia will Bush nach den Worten seines Sprechers Ari Fleischer die Ergebnisse eines Erkundungsteams abwarten. Die US-Militärexperten trafen am Montag im Bürgerkriegsland ein.

Es ist Bushs erster Afrika-Besuch in seiner zweieinhalbjährigen Amtszeit. Die Reise markiert somit einen neuen Abschnitt in der US-Politik, nachdem Bush dem Kontinent im Wahlkampf nur geringe Priorität eingeräumt hatte.

15 Mrd. Dollar

Das Weisse Haus hatte kürzlich angekündigt, den Kampf gegen Aids in Afrika und den Ländern der Karibik in den kommenden fünf Jahren mit 15 Milliarden Dollar zu unterstützen. Zudem will es die Wirtschaftshilfe für Afrika in den kommenden drei Jahren um 50 Prozent erhöhen.

Sollte der Kongress dem Plan zustimmen, flössen bis 2006 jährlich fünf Milliarden Dollar an US-Hilfsgeldern mehr als bislang vorgesehen. Als Öllieferant hatte Afrika zuletzt an strategischer Bedeutung für die USA gewonnen.

(bsk/sda)

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