Bush nimmt Marine von Wal-Schutz aus
publiziert: Donnerstag, 17. Jan 2008 / 08:46 Uhr

Washington - US-Präsident George W. Bush hat die Marine von der Anwendung eines Verbots von Ultraschall-Geräten zum Schutz von Walen ausgenommen. Der Einsatz von Ultraschall-Geräten vor der kalifornischen Küste durch die Seestreitkräfte sei für die USA «von vorrangigem Interesse».

Tierschützer fordern ein allgemeines Verbot von Ultraschallgeräten.
Tierschützer fordern ein allgemeines Verbot von Ultraschallgeräten.
So begründete Bush seinen Entscheid in einer am Mittwoch veröffentlichten Mitteilung an das Verteidigungsministerium. Der US-Präsident stellte sich damit gegen ein Anfang Januar gefälltes Gerichtsurteil, wonach die Anwendung von Mittelfrequenz-Ultraschall einem Bundesgesetz widerspricht.

Tierschützer treten für ein allgemeines Verbot von Ultraschallgeräten mit dieser Frequenz ein, da sie nach ihrer Einschätzung bei Walen und Delphinen gefährliche Orientierungsprobleme verursachen.

«Schlag ins Gesicht»

«Das ist ein Schlag ins Gesicht der Kalifornier, die sich für den Schutz der Meere einsetzen», kritisierte die Vorsitzende der Umweltschutzorganisation Kalifornische Küstenkommission, Sara Wan, Bushs Entscheid in einer Erklärung.

Die Marine könne ihre Aufgaben auch ohne die Gefährdung von Walen wahrnehmen.

(ht/sda)

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