Bush ruft zum Kampf gegen Terror auf
publiziert: Dienstag, 19. Sep 2006 / 20:36 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 19. Sep 2006 / 21:35 Uhr

New York - US-Präsident George W. Bush hat die Welt zur Unterstützung seines Antiterrorkampfes und der Demokratisierung des Nahen Ostens aufgerufen.

Bush in der Generaldebatte der Vereinten Nationen in New York.
Bush in der Generaldebatte der Vereinten Nationen in New York.
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In der Region beginne eine «glänzende Zukunft» Fuss zu fassen, sagte Bush in der Generaldebatte der Vereinten Nationen in New York. Als Beispiele nannte der Präsident Fortschritte im Irak und in Afghanistan. «Wir werden Sie nicht im Stich lassen», erklärte Bush an die Menschen in dieser Region gerichtet.

Im Atomstreit mit dem Iran forderte Bush Teheran auf, das Streben nach Atomwaffen aufzugeben. Er bezeichnete die Führung des Landes als grösstes Hindernis auf dem Weg der iranischen Bevölkerung zu einer besseren Zukunft. Zugleich versicherte Bush, die USA strebten weiter eine diplomatische Lösung an.

Zum Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern bekräftigte der Präsident, dass sich die USA weiterhin der Zwei-Staaten-Lösung verpflichtet fühlten. Die Führung der radikalen Hamas-Organisation rief er erneut zur Absage an die Gewalt auf.

Chirac für eine neue Nahost-Konferenz

Frankreichs Staatschef Jacques Chirac sprach sich für eine neue Nahost-Konferenz nach dem Vorbild der Madrider Friedenskonferenz von 1991 aus. Er forderte in seiner Rede das so genannte Nahost- Quartett, bestehend aus EU, den USA, der UNO und Russland, auf, unverzüglich mit den Vorbereitungen für eine derartige Konferenz zu beginnen.

(smw/sda)

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Die USA, Deutschland, Frankreich und Grossbritannien rufen den rat auf Massnahmen zu ergreifen.
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