Bush und Abdullah wollen Nahost-Friedensprozess wiederbeleben
publiziert: Donnerstag, 30. Nov 2006 / 09:05 Uhr

Amman - Die USA haben mit dem Besuch von Präsident George W. Bush bei Jordaniens König Abdullah ihre Bemühungen zur Wiederbelebung des Nahost-Friedensprozesses erneuert.

George W. Bush und Jordaniens König Abdullah II bei ihrem Treffen in Amman.
George W. Bush und Jordaniens König Abdullah II bei ihrem Treffen in Amman.
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Abdullah II. bat die USA, Israel und den Palästinensern dabei zu helfen, die Friedensverhandlungen wieder aufzunehmen, teilte der jordanische Königspalast mit. Bei einer Fortsetzung der Gewalt wären beide Seiten die Verlierer.

Ein Ende des Nahost-Konfliktes werde auch zur Lösung der «der anderen Probleme in der Region» beitragen. Bush habe sich bei dem Gespräch für einen unabhängigen Palästinenserstaat ausgesprochen, hiess es in der offiziellen jordanischen Erklärung.

Gewalt im Irak und Nahost auf der Agenda

Die USA werden von gemässigten arabischen Staaten und Grossbritannien gedrängt, mehr für die Beilegung des Konflikts zwischen Israel und den Palästinensern zu tun. Beide Seiten hatten nach monatelangen Kämpfen am Sonntag eine Waffenruhe vereinbart.

Beide Politiker diskutierten laut den Angaben aus Amman auch die anhaltende Gewalt im Irak. Die Regierung in Bagdad müsse von der internationalen Gemeinschaft und insbesondere den arabischen Ländern unterstützt werden, kamen Bush und Abdullah II. demnach überein.

Abdullah ein «starker Führer»

Bush sicherte derweil dem irakischen Regierungschef Nuri al-Maliki stärkere Unterstützung zu.

Nach einem Arbeitsfrühstück mit Al-Maliki in der jordanischen Hauptstadt Amman sagte Bush vor der Presse, der irakische Ministerpräsident sei ein «starker Führer». Das Gespräch habe sich vor allem um die Stärkung der irakischen Sicherheitskräfte gedreht.

Al-Maliki habe gegenüber ihm die Bedeutung eines geeinten Irak unterstrichen, sagte Bush weiter. Eine Teilung des Landes würde dagegen die Eskalation der Gewalt vorantreiben.

(fest/sda)

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