Busse für Bignasca nach Jubelschüssen
publiziert: Mittwoch, 25. Apr 2007 / 14:50 Uhr

Lugano - Die Tessiner Staatsanwaltschaft hat Lega-Präsident Giuliano Bignasca wegen öffentlicher Ruhestörung zu einer Busse von fünfzig Franken verurteilt. Der 62-jährige Bauunternehmer hatte am 1. April den Wahlsieg der Lega mit Schüssen in die Luft gefeiert.

Lega-Präsident Giuliano Bignasca verzichtet auf eine Beschwerde.
Lega-Präsident Giuliano Bignasca verzichtet auf eine Beschwerde.
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Zum Glück habe er mit der langjährigen Jugendanwältin Silvia Torricelli eine gute Anwältin gehabt. Sonst hätte man ihn wohl nach Guantánamo gebracht, sagte Bignasca auf Anfrage und bestätigte entsprechende Medienberichte.

Die Busse akzeptiert und zahlt er. Denn er habe wichtigeres zu tun, als eine Beschwerde einzureichen. Zudem habe die Busse keinen Eintrag in das Strafregister zur Folge.

Dieses ist im Übrigen alles andere als unbeschrieben. Wegen Drogendelikten, Verleumdung, Verletzung der Anti-Rassismus-Norm, Betrug und Urkundenfälschung ist der Stadtrat von Lugano bereits mehrfach vorbestraft. Im Juni 1994 verbüsste er eine 24-tägige Haftstrafe im Gefängnis.

Noch ausstehend ist ein Prozess wegen Anstiftung zu einer Straftat. Bignasca hatte die Leser seiner Parteizeitung aufgefordert, Radaranlagen zu demolieren. Die Staatsanwaltschaft hatte ihn deswegen im Dezember 2006 per Strafbefehl zu einer Busse von 6000 Franken verurteilt. Dagegen hatte Bignasca Beschwerde eingereicht.

(bert/sda)

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