32 Passagiere teils lebensgefährlich verletzt
Busunfall in Frankreich fordert zwei Tote
publiziert: Dienstag, 11. Sep 2012 / 13:05 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 11. Sep 2012 / 16:27 Uhr

Strassburg - Bei einem Busunglück sind am Dienstag im Elsass zwei Menschen ums Leben gekommen und 32 weitere teils lebensgefährlich verletzt worden. Ein aus Polen kommender Bus mit 65 Reisenden stürzte bei einer Autobahnauffahrt in der Nähe der Stadt Mühlhausen um und rutschte in einen Graben.

Wer einen Menschen rettet, rettet die ganze Welt
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Anders als zunächst angenommen seien zwei Menschen gestorben und nicht drei, sagte der zuständige Präfekt Alain Perret am Unfallort. Unter den 32 Verletzten waren demnach 6 in lebensbedrohlichem Zustand, 7 weitere waren schwer verletzt.

Einige Passagiere waren zunächst auch im Bus eingeklemmt. Die beiden Fahrer wurden im Polizeigewahrsam verhört. Von fünf Reisenden, die auf der Passagierliste standen, fehlte noch jede Spur.

Der Bus mit 65 Reisenden und drei Mitarbeitern des Busunternehmens an Bord kam aus Slubice an der deutschen Grenze zu Polen und sollte über Lyon bis Nizza in Südfrankreich fahren. Diese Linie bedient das Busunternehmen «Sindbad» regelmässig. Die Reisenden waren überwiegend Polen, aber auch einige Ukrainer waren unter den Passagieren.

Kurz nach 08.00 Uhr am Morgen war der Bus einen Abhang an der Autobahn A36 bei Mühlhausen hinabgestürzt. Am Unfall war kein anderes Fahrzeug beteiligt.

Laut der Online-Seite der Regionalzeitung «Dernières Nouvelles d'Alsace» soll der Chauffeur versucht haben, in letzter Sekunde eine Ausfahrt zu nehmen, die in Richtung eines Rastplatzes führte. Dabei sei das doppelstöckige Fahrzeug umgekippt.

Grosseinsatz für Sanität

Nach Einschätzung des Staatsanwalts von Mühlhausen, Hervé Robin, könnte auch überhöhte Geschwindigkeit die Ursache gewesen sein. Alkohol oder Drogen wurden beim Fahrer bei einer ersten Untersuchung nicht festgestellt. Ein Überlebender sagte aus, der Fahrer habe aus bisher unbekannten Gründen plötzlich das Steuer herumgerissen.

Etwa 150 Feuerwehrleute mit rund 50 Fahrzeugen waren am Unfallort, ausserdem 40 Rettungssanitäter und 60 Polizisten. Die Verletzten wurden mit mehreren Rettungshelikoptern in naheliegende Spitäler in Frankreich und in der Schweiz gebracht. Auch ein Rettungshelikopter aus der Schweiz kam zum Einsatz.

(bg/sda)

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