13. Grand-Prix-Sieg des Briten
Button überlegen - 12 WM-Punkte für Sauber
publiziert: Sonntag, 18. Mrz 2012 / 10:12 Uhr
Jenson Button fuhr ungefährdet zum Sieg.
Jenson Button fuhr ungefährdet zum Sieg.

Jenson Button gewinnt überlegen den Grand Prix von Australien. Die Sauber-Fahrer Kamui Kobayashi und Sergio Perez belegen die Ränge 6 und 8, was für den Zürcher Rennstall 12 WM-Punkte ergibt.

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In den punkteberechtigenden Rängen hatten Perez, er damals bei seinem Debüt in der Formel 1, und Kobayashi schon im vergangenen Jahr das Saisonauftaktrennen beendet. Stunden später standen die beiden aber doch mit leeren Händen da. Die Stewards hatten an den beiden C30 Heckflügel ausgemacht, deren Masse minim von der reglementarischen Vorgabe abwichen.

Perez sorgte für eine weitere Parallele. Wie im Vorjahr war er der einzige Fahrer, der lediglich einen Boxenstopp zum Reifenwechsel einschaltete. Der Mexikaner wurde für seine Risikobereitschaft mit vier WM-Punkten belohnt. Zusammen mit den acht Zählern, die Kobayashi einfuhr, ergab sich für das Team Sauber doch noch eine sehr positive Bilanz, nachdem das Qualifying tags zuvor ganz und gar nicht nach dem Geschmack der Zürcher Equipe verlaufen war.

Dritter Triumph in Melbourne

Button legte die Basis zu seinem 13. Grand-Prix-Sieg kurz nach dem Start, als er seinen aus der Pole-Position gestarteten Teamkollegen Lewis Hamilton überholte. Fortan fuhr Button an der Spitze ungefährdet. Der Weltmeister von 2009 liess sich auch von einer Safety-Car-Phase, die nach rund zwei Dritteln der Distanz nach dem Aus des Russen Witali Petrow im Caterham-Auto nötig geworden war, nicht mehr vom Erfolg abbringen. Button zeigte einmal mehr seine Vorliebe für die Strecke im Albert Park. In Melbourne triumphierte er nach 2009 und 2010 zum dritten Mal. Weltmeister Sebastian Vettel verhinderte als Zweiter vor Hamilton den Doppelerfolg von McLaren. Der im Kanton Thurgau wohnende Hesse holte nach Startplatz 6 das Optimum heraus.

Nur kurz währte der Auftritt des von Startplatz 3 losgefahrenen Romain Grosjean. Der unter französischer Flagge antretende Genfer wurde in der dritten Runde unverschuldet zur Aufgabe gezwungen. Pastor Maldonado im Williams hatte den Lotus mit dem Rückkehrer touchiert und dabei die Vorderradaufhängung demoliert. Sieben Runden später erwischte es auch Michael Schumacher. Der siebenfache Weltmeister wurde von einem Getriebeproblem am Mercedes gestoppt.

Resultate:
1. Jenson Button (Gb), McLaren-Mercedes. 2. Sebastian Vettel (De), Red Bull-Renault, 2,1 Sekunden zurück. 3. Lewis Hamilton (Gb), McLaren-Mercedes, 4,0. 4. Mark Webber (Au), Red Bull-Renault, 4,5. 5. Fernando Alonso (Sp), Ferrari, 21,5. 6. Kamui Kobayashi (Jap), Sauber-Ferrari, 36,7. 7. Kimi Räikkönen (Fi), Lotus-Renault, 38,0. 8. Sergio Perez (Mex), Sauber-Ferrari, 39,4. 9. Daniel Ricciardo (Au), Toro Rosso-Ferrari, 39,5. 10. Paul di Resta (Gb), Force India-Mercedes, 39,7. - Ausgeschieden u.a.: Romain Grosjean (Sz/Fr), Lotus-Renault; Michael Schumacher (De), Mercedes; Felipe Massa (Br), Ferrari.

WM-Stand: (nach 1 von 20 Rennen)
Fahrer: 1. Button 25. 2. Vettel 18. 3. Hamilton 15. 4. Webber 12. 5. Alonso 10. 6. Kobayashi 8. 7. Räikkönen 6. 8. Perez 4. 9. Ricciardo 2. 10. Di Resta 1.

Teams: 1. McLaren-Mercedes 40. 2. Red Bull-Renault 30. 3. Sauber-Ferrari 12. 4. Ferrari 10. 5. Lotus-Renault 6. 6. Toro Rosso-Ferrari 2. 7. Force India-Mercedes 1.

(bg/Si)

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