«Buzz FM» tritt Konzession an «One FM» ab
publiziert: Samstag, 8. Nov 2008 / 00:19 Uhr / aktualisiert: Samstag, 8. Nov 2008 / 01:49 Uhr

Genf/Bern - Radio «Buzz FM» will seine eben erst erteilte Radiokonzession an den Genfer Lokalsender «One FM» abtreten. Dieser war bei der Konzessionsvergabe letzte Woche leer ausgegangen.

Genfer Politiker haben sich für «One FM» stark gemacht.
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Wie das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) mitteilte, ist dies grundsätzlich möglich. «One FM» müsse aber darlegen, wie es den konzessionsrechtlichen Informations-Auftrag erfüllen wolle, sagte BAKOM-Vizedirektor Matthias Ramsauer auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA.

Das bisherige Projekt des Senders habe nicht genügt, es seien qualitative und quantitative Verbesserungen notwendig. Über die neue Eingabe werde das BAKOM dann eine öffentliche Anhörung durchführen.

David Ramseyer, Chefredaktor der gemeinsamen Redaktion von «One FM» und dem Fernsehsender «Lémain Bleu» zeigte sich zuversichtlich, dass die Radiostation damit gerettet ist. Die Redaktion werde neu strukturiert und die Qualität der politischen Debatten verbessert, sagte er auf Anfrage.

Letzte Konzessionen vergeben

«One FM» kann auch auf gewichtige Unterstützung zählen: Nach dem negativen Konzessionsentscheid von letzter Woche hatten sich mehrere Genfer Politiker für den Sender stark gemacht. Mit seinen täglich 100'000 Zuhörererinnen und Zuhörern sei er ein wichtiger lokaler Partner für zahlreiche kulturelle Events und liefere auch selber produzierte Informationsinhalte, erklärten sie.

Aber nicht nur «One FM» war in Genf von der Konzessionsvergabe enttäuscht. Auch «Buzz FM», ein Radio das bislang nur auf dem Papier existiert, war mit den Konzessionsauflagen unzufrieden. Dies dürfte unter anderem zum Vorschlag geführt haben, die Konzession an «One FM» abtreten zu wollen.

Vor einer Woche hatte das Departement von Moritz Leuenberger die letzten ausstehenden Radio- und TV-Konzessionen vergeben. Nicht alle der dabei übergangenen Sender dürften so leicht zum Zug kommen wie «One FM». Mehrere der Verlierer, darunter «Tele Züri» von Tamedia und Radio «Energy» von Ringier, wollen den Entscheid aber vor Gericht anfechten.

(ht/sda)

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