CDU kann in Hamburg weiterregieren

publiziert: Sonntag, 24. Feb 2008 / 19:45 Uhr / aktualisiert: Montag, 25. Feb 2008 / 07:28 Uhr

Hamburg - Die deutschen Christdemokraten haben bei der Wahl zum Hamburger Landesparlament deutliche Verluste erlitten. Sie konnten sich aber klar als stärkste Partei behaupten.

Ole von Beust schliesst auch ein schwarz-grünes Bündnis nicht aus.
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Nach dem vorläufigen amtlichen Teilergebnis gewann die CDU unter dem Ersten Bürgermeisters Ole von Beust 42,6 Prozent der Stimmen und büsste damit 4,6 Prozentpunkte ein. Die SPD erzielte trotz ihrer Stimmengewinne ihr zweitschlechtestes Ergebnis in Hamburg. Sie belegte unter Spitzenkandidat Michael Naumann mit 34,1 Prozent (+ 3,6) den zweiten Platz.

Die Grünen (GAL) büssten 2,7 Prozentpunkte ein, schafften aber mit 9,6 Prozent noch Platz drei. Nach ihren Erfolgen in Hessen und Niedersachsen im Januar gelang der neuen Partei Die Linke mit 6,4 Prozent auch in Hamburg zum ersten Mal der Einzug ins Parlament. Die FDP scheiterte trotz Stimmengewinnen mit 4,7 Prozent (+ 1,9 ) an der Fünf-Prozent-Klausel.

Trotz des Verlustes der absoluten Mehrheit wird Beust nach dem Ergebnis vom Sonntag weiter Hamburg regieren. Erstmals in Deutschland könnte es jetzt ein schwarz-grünes Bündnis aus CDU und Grünen auf Landesebene geben. Aber auch eine grosse Koalition von CDU und SPD war denkbar.

Beust bot sowohl Grünen als auch SPD Gespräche an. Wegen des Einzugs der Linken ins Parlament hat eine von SPD und Grünen angestrebte rot-grüne Koalition keine Mehrheit. Ein Zusammengehen mit der Linken schlossen beide Parteien aus, so dass für Hamburg nur eine CDU-GAL- oder eine CDU-SPD- Koalition in Frage kommen.

(smw/sda)

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