CERN-Mitarbeiter protestieren in Genf
publiziert: Mittwoch, 25. Aug 2010 / 17:55 Uhr
Der Teilchenbeschleuniger LHC im CERN.
Der Teilchenbeschleuniger LHC im CERN.

Genf - Die geplanten Budgetkürzungen bei der Europäischen Organisation für Kernforschung CERN beunruhigt die Mitarbeiter. Am Mittwoch haben sich einige Dutzend in Genf versammelt, um ihre Furcht über die Zukunft der europäischen Kernforschung zu äussern. Betroffen wäre auch der Teilchenbeschleuniger LHC.

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«Forschung ohne Budget, Europa ohne Zukunft», konnte man an der Protestversammlung auf Spruchbändern lesen. Ursache für die Warnungen sind das Budget 2011 und der Finanzplan 2013-2015. Mehrere am CERN beteiligte Staaten wollen ihre Budgets für das Forschungszentrum senken.

Überdies sieht der Finanzplan eine Reduktion der Mittel von 478 Millionen Franken zwischen 2011 und 2015 vor. Einige Länder würden gern noch mehr sparen, sagte Gianni Diroma, Präsident der CERN-Mitarbeitervereinigung. «Wir sind nicht vor weiteren Kürzungen geschützt.»

Auch LHC wäre betroffen

Die Protestversammlung des CERN-Personals fand auf einer Wiese vor jenem Gebäude statt, in dem das Finanzkomitee der Forschungsorganisation untergebracht ist. Das Komitee wird im September erneut zusammenkommen, um über die finanziellen Mittel zu diskutieren.

Die CERN-Mitarbeiter sind über die Budgetkürzungen deshalb so beunruhigt, weil diese auch die Forschung mit dem Teilchenbeschleuniger LHC beeinträchtigen würde.

Erhält das CERN weniger Geld, setzen die Mitgliedstaaten den Betrieb des Teilchenbeschleunigers aufs Spiel, befürchten die Forscher. Denn der Beschleuniger wird anfälliger für Pannen, und die Versuche verzögern sich. «Die vorgesehenen Kürzungen werden unsere Beschleuniger verlangsamen», sagte Diroma.

(ht/sda)

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