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CERN stellt Weltrekord auf
publiziert: Montag, 30. Nov 2009 / 10:37 Uhr / aktualisiert: Montag, 30. Nov 2009 / 14:50 Uhr

Genf - Der Teilchenbeschleuniger LHC hat in der Nacht einen neuen Weltrekord aufgestellt: Die Forscher des CERN liessen die beiden Teilchenstrahlen mit einer noch nie dagewesenen Energie durch den 27 Kilometer langen Ringtunnel bei Genf kreisen.

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Um 0.44 Uhr seien die Protonenstrahlen auf eine Energie von 1,18 Tera-Elektronen-Volt beschleunigt worden.
Um 0.44 Uhr seien die Protonenstrahlen auf eine Energie von 1,18 Tera-Elektronen-Volt beschleunigt worden.
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Um 0.44 Uhr seien die Protonenstrahlen auf eine Energie von 1,18 Tera-Elektronen-Volt (TeV) beschleunigt worden, teilte das CERN mit. Damit habe der LHC die bisherige Bestmarke des Beschleunigers «Tetravon» am US-Teilchenphysikzentrums Fermilab aus dem Jahr 2001 um 0,2 TeV übertroffen.

Es sei «fantastisch», wie reibungslos die Inbetriebnahme des LHC verlaufe, wird CERN-Direktor Rolf Heuer in der Mitteilung zitiert. Es sei aber noch viel Arbeit nötig, bevor die Experimente starten könnten. Bis dahin lasse er den Champagner noch gekühlt. Die ersten Experimente sollen Anfang 2010 in Angriff genommen werden.

Bilderbuchstart

Die dazu benötigte Energie liegt noch viel höher als der jetzige Weltrekord: Die Kollisionen sollen bei rund 3,5 TeV pro Protonenstrahl stattfinden. Von späteren Kollisionen mit 7 TeV pro Strahl versprechen sich die Physiker dann neue Einblicke in die Entstehung des Universums.

Der LHC war am 10. September 2008 mit einem Bilderbuchstart in Betrieb gegangen. Neun Tage später legte jedoch eine schwere Panne im Kühlsystem den Beschleuniger lahm. Die Reparaturarbeiten dauerten viel länger als zunächst erwartet. Erst vor zehn Tagen - nach mehr als einem Jahr Unterbruch - wurde die Maschine wieder in Betrieb genommen.

Rätsel lösen

Mit dem LHC wollen die Physiker fundamentale Rätsel der Natur lösen: Was geschah beim Urknall? Woraus besteht das Universum? Und woher kommt die Masse?

Auf der Suche nach den Antworten auf diese Fragen wollen die Forscher nahezu lichtschnelle Atomkerne mit bislang unerreichter Wucht kollidieren lassen. Im Trümmerregen dieser Partikel-Crashs fahnden sie nach bislang unentdeckten Teilchen und physikalischen Gesetzen.

(tri/sda)

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Bern - Das europäische Zentrum für Kernforschung (CERN) in Genf hat in der Nacht den grössten Teilchenbeschleuniger der Welt nach 14-monatigen Reparaturarbeiten wieder in Betrieb genommen. Ein erstes Protonenbündel durchlief den Large-Hadron-Collider (LHC) ohne Zwischenfall. mehr lesen 
bin ja gespannt..
bin ja gespannt was für neue einblicke das sein werden. vor allem wünschen wir uns wohl alle dass wir uns nicht noch selber in die luft sprengen. wer weiss was dabei genau raus kommt....nämlich niemand. jeder hat eine andere theorie....und das ist wort wörtlich nur theorie. wie die praxis aussehen wird wird sich wohl zeigen. ich hoffe einfach, dass das nicht so endet wie einst mit der atombombe!!!
nehmen wir an das experiement geht schief....was alles könnte passieren und haben sich die herren auch gedanken um die gefahreneindämmung gemacht oder gilt da einfach mal das amerikanische motto: zuerst machen und über die konsequenzen machen wir und nachher mal gedanken...wenn überhaupt. hauptsache man ist erster!
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