Donald Trump strebt dies bei Wahlsieg an
CIA-Chef gegen Wiedereinführung von Waterboarding
publiziert: Montag, 11. Apr 2016 / 06:55 Uhr

Washington - Der Direktor des US-Geheimdienstes CIA, John Brennan, hat Befehlsverweigerung für den Fall angekündigt, dass ein künftiger US-Präsident das sogenannte Waterboarding als Verhörmethode wieder einführen will. Donald Trump strebt genau dies bei einem Wahlsieg an.

3 Meldungen im Zusammenhang
Die Methode gilt in vielen Ländern als Folter und simuliert das qualvolle Ertrinken des Befragten. US-Präsident Barack Obama hatte die Verhörtechnik kurz nach der Übernahme seines Amts im Jahr 2009 verboten. Zuvor war sie unter Präsident George W. Bush unter anderem im Kampf gegen Terroristen angewendet werden.

Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hatte angekündigt, er wolle «Waterboarding und noch viel Schlimmeres» wieder einführen, um Informationen von Terroristen zu erlangen. Sein republikanischer Mitbewerber Ted Cruz hatte erklärt, er wolle notfalls harte Verhörmethoden einführen, ohne Waterboarding aber explizit zu nennen.

CIA-Chef Brennan sagte in einem Interview mit dem Sender MSNBC, das am Montag ausgestrahlt werden sollte: «Ich würde nicht zustimmen, wenn irgendein CIA-Mitarbeiter wieder Waterboarding ausführen sollte.»

Zuvor hatten sich bereits hochrangige US-Militärs ähnlich geäussert. Die Methode ist auch deswegen höchst umstritten, weil einschlägige Studien besagen, dass das Erpressen von Informationen durch Folter nicht zielführend ist.

(cam/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
1
Forum
Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von einer Leserin oder einem Leser kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
CNN-News Noch ist absolut nichts sicher, doch es ist mittlerweile eine absolut realistische ... mehr lesen
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
Washington - Der Chef des ... mehr lesen
John Brennan: «Wir sind keine perfekte Institution.»
Trump will foltern, Obama tötet Verdächtige mit Drohnen
Donald Trump will wieder Folterungen einführen, wenn er Präsident werden sollte. Was bei diesen furchtbaren US-Folterungen so gemacht wurde, um zu «Geständnissen» zu kommen, wurde im «Offiziellen Bericht des US-Senats zum Internierungs- und Verhörprogramm der CIA» ausführlich dokumentiert, wenn auch mit vielen geschwärzten Abschnitten. (Deutsch ist dieser Bericht 2015 im Westend Verlag erschienen)

Die ganze Osama Bin Laden Verschwörungstheorie der US-Regierung, der Terrorattacken vom 11. September 2001, beruht auf solchen «Geständnissen» von wie im alten Zürich gequälten «Hexen».

Inhaftierte gaben nach Waterboarding Behandlungen, dem simulierten Ertrinken, und anderen Misshandlungen zu, die Anschläge vom 11. September 2001 organisiert zu haben. Ihre Aussagen bildeten den Kern des offiziellen 9/11 Commission Report - nämlich die Kapitel 5 und 7 zur angeblichen Planung der Anschläge. Sie beruhen auf Aussagen gefolterter Al-Qaida-Kämpfer. Nachgelesen kann dies im 9/11 commission Report der US-Regierung.
http://www.9-11commission.gov/report/911Report.pdf

Mit Blick auf Foltertechniken hätten diese Methoden jedoch zu keiner Zeit nützliche Erkenntnisse erbracht, ist das Fazit des CIA-Folterberichts der vom Geheimdienstausschuss unter dem Vorsitz der Senatorin Dianne Feinstein veröffentlicht wurde.

Unter der Präsidentschaft von Barack Obama, und seiner Aussenministerin Hillary Clinton, wurden des Terrorismus Verdächtige nicht mehr verschleppt und gefoltert, sie wurden mit Drohnen kurzerhand umgebracht, in Afghanistan, Pakistan, dem Jemen, in Somalia und anderen Ländern. Bei diesen Drohnenangriffen kamen immer wieder viele Zivilisten um.

Das ist die Politik eines Landes dem die Schweiz mit dem Segen der bürgerlichen, christlichen und sozialdemokratischen Bundesrätinnen und Bundesräte Kriegsmaterial verkauft und dessen Rüstungskonzern General Dynamics, die Mowag, in der Schweiz Panzerwagen produziert, die in Kriegen zu Einsatz kommen und Bahrein zur Niederschlagung eines Aufstandes zum Einsatz kamen.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Gezi Park Proteste in Istanbul in 2013. (Archivbild)
Gezi Park Proteste in Istanbul in 2013. ...
«Überall ist Taksim, überall ist Widerstand»  Istanbul - Zum dritten Jahrestag des Beginns der Gezi-Proteste haben in Istanbul Hunderte Menschen gegen die islamisch-konservative Staatsführung der Türkei demonstriert. mehr lesen 1
Keine unabhängigen Informationen  Beirut - Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat ihre Offensive im Norden Syriens am Dienstag fortgesetzt. ... mehr lesen   1
Idlib wurde mindestens sieben Mal aus der Luft angegriffen.
Erster Weltkrieg  Hamburg - Zum 100. Jahrestag der Skagerrak-Schlacht haben Deutschland und Grossbritannien am Dienstag gemeinsam der tausenden Toten des grössten Seegefechts der Geschichte gedacht. mehr lesen  
Die Schweizer Botschaft in Berlin mit Tunnel-Schriftzug.
Gotthard 2016  Berlin - «Tunnel» - mit sechs Riesenbuchstaben feiert die Schweizer Botschaft in Berlin die Eröffnung des neuen Gotthard-Basistunnels. Während zwei Monaten wird der ... mehr lesen   1
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Fr Sa
Zürich 7°C 6°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Wolkenfelder, kaum Regen bewölkt, etwas Schnee
Basel 8°C 8°C stark bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Wolkenfelder, kaum Regen bewölkt, etwas Schnee
St. Gallen 6°C 5°C starker Schneeregenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig starker Schneeregen bewölkt, etwas Schnee
Bern 6°C 6°C stark bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Wolkenfelder, kaum Regen bewölkt, etwas Schnee
Luzern 7°C 7°C stark bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Wolkenfelder, kaum Regen bewölkt, etwas Schnee
Genf 6°C 8°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen bewölkt, etwas Schnee
Lugano 3°C 6°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Wolkenfelder, kaum Regen recht sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten
 
 
Der Remoteserver hat einen Fehler zurückgegeben: (500) Interner Serverfehler.
Source: http://www.news.ch/ajax/seminar.aspx?ID=20&lang=de