CIA veröffentlicht Dokumente über eigene Vergehen
publiziert: Dienstag, 26. Jun 2007 / 22:21 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 27. Jun 2007 / 17:45 Uhr

Washington - Der US-Geheimdienst CIA hat lange Zeit geheim gehaltene Aufzeichnungen über eigene Missetaten veröffentlicht. Der Bogen spannt sich von Einbrüchen über Spionageaktionen bis hin zu Attentatsversuchen.

Der Watergate-Gebäudekomplex in Washington war Schauplatz des Einbruchs 1972, der mit dem damaligen US-Präsidenten Richard Nixon in Zusammenhang gebracht wurde.
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Die Dokumente geben Aufschluss über Aktivitäten des CIA über einen Zeitraum von 25 Jahren hinweg. CIA-Direktor Michael Hayden ordnete die Freigabe an, um den Schleier der Geheimhaltung über die Vergangenheit des CIA zu lüften.

«Die CIA hat die Verpflichtung, die Geheimnisse der Nation zu bewahren, zugleich aber auch eine Verantwortung, so offen wie möglich zu sein», sagte Hayden.

«Interne Familienjuwelen»

Die 700 Seiten umfassenden Aufzeichnungen - intern «Familienjuwelen» genannt - dokumentieren Vorfälle aus den 1960er und frühen 1970er Jahren, die Mitarbeitende als Verstösse gegen die Satzung der CIA werteten.

Die Unterlagen waren 1973 auf Anweisung des damaligen Direktors James Schlesinger zusammengestellt worden.

Von Watergate bis Moskau

Ein Grossteil der in den Papieren enthaltenen Informationen war in den vergangenen Jahren bereits an die Öffentlichkeit gelangt. Experten erhoffen sich von der Freigabe der Dokumente allerdings detaillierte Angaben, wie etwa über die Überwachung und Infiltration von Aktivistengruppen gegen den Vietnamkrieg Ende der 1960er Jahre oder zum «Watergate»-Skandal, der zum Rücktritt von US-Präsident Richard Nixon führte.

Ein zweiter Teil von Aufzeichnungen zählt rund 11 000 Seiten und hat Analysen der sowjetischen und chinesischen Führung zum Gegenstand. Darunter ist auch ein fünfseitiger Abschnitt über die Lage in der DDR, der vom Juli 1953 datiert.

(ht/sda)

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