Der Weltranglisten erste vor dem Weltmeister
CSI Zürich: Ludger Beerbaum im Goldfieber
publiziert: Samstag, 3. Feb 2001 / 07:27 Uhr

Zürich - Der Deutsche Ludger Beerbaum zeigt sich auch am CSI Zürich als würdige Nummer 1 der Weltrangliste. Der Team-Olympiasieger entschied als Erststartender im Stechen das Mercedes Swiss Master mit Goldfever knapp vor dem brasilianischen Weltmeister Rodrigo Pessoa auf Baloubet du Rouet und Otto Becker (De) auf Cento zu seinen Gunsten. Als bester Schweizer kam der Weltcup-Dritte Beat Mändli auf Pozitano auf Platz 6.

Nach dem achten Rang im Swiss Life Grand Prix am Donnerstag vermochte sich Willi Melliger auf Calvaro nach einem Abwurf diesmal als Zehnter zu klassieren. Der Thurgauer Mändli, der das Mercedes Swiss Master vor zwei Jahren gewonnen hatte, war erneut auf bestem Wege, seinen Triumph zu wiederholen. Die Zeit von 32,19 Sekunden für den Stechkurs über sechs Hindernisse und sieben Sprünge hätte gereicht, aber ein Patzer am letzten Hindernis verhinderte den erneuten Gewinn der Edelkarosse mit dem bekannten Stern. Ludger Beerbaum, der sich im Master in Zürich erstmals ins Goldene Siegerbuch eintragen lassen konnte, vervollständigte damit den kompletten deutschen Triumph am Freitag. Zuvor hatten Helena Weinberg mit Silas das Zeitspringen und Lars Nieberg mit Esprit das Zeitspringen gewonnen.

Fürs Master, das mit knapp 100 000 Franken dotiert war, qualifizierten sich 15 Reiter. Deren elf kamen im zu wenig klassierenden Normalparcours ohne Fehler durch. Darunter waren auch Beat Mändli und Willi Melliger, die beiden einzigen startberechtigten Schweizer. Erstmals seit den Olympischen Spielen in Sydney präsentierten Rodrigo Pessoa seinen Hengst Baloubet du Rouet und die französiosche Europameisterin Alexandra Ledermann ihren Rochet M in einem internationalen Springen der grossen Runde. Während der Brasilianer bereits wieder das Tempo forcierte, nahm es die Französin, die Freundin des Schweizer EM-Kaderreiters Urs Fäh, gemächlicher.

Erster Schweizer Podestplatz

Im Zeitspringen nach Wertung C erreichte Pius Schwizer als erster Schweizer Springreiter einen Podestplatz. Der Rothenburger musste sich in der Rahmenprüfung auf Crazy d´Or in 48,54 einzig von der Deutschen Helena Weinberg auf Silas geschlagen geben. Die bestklassierte Amazone der Weltrangliste gewann in 47,67.

Dem Luzerner Schwizer gelang bei seiner zweiten Teilnahme am prestigeträchtigen CSI Zürich erstmals der Sprung aufs Podest. An der letzten Schweizer Meisterschaft in Müntschemier war er Vierter geworden. Hochklassigen Sport bot das Zweiphasenspringen, die 2. Qualifikationsprüfung für die Hauptprüfung vom Freitag, das Mercedes Swiss Master. Mit Lars Nieberg auf Esprit und Otto Becker auf Filias belegten zwei Reiter der siegreichen deutschen Olympia-Equipe in Sydney die Ränge 1 und 3. Zwischen die beiden schob sich der dreifache Europameister Michael Whitaker (Gb) auf Handel.

(Peter Wyrsch /sda)

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