CVP Schweiz startet Pro-Schengen Kampagne
publiziert: Freitag, 8. Apr 2005 / 14:41 Uhr

Bern - Für die Zukunft der Schweiz sind die Abstimmungen zu Schengen/Dublin und zur Personenfreizügigkeit nach Ansicht der CVP äusserst wichtig. Die Partei lanciert deshalb die grösste Kampagne in ihrer Geschichte. In Bern stellte die CVP die Einzelheiten vor.

Doris Leuthard: Schengen bringt mehr Sicherheit, mehr Touristen und weniger Asylpersonen.
Doris Leuthard: Schengen bringt mehr Sicherheit, mehr Touristen und weniger Asylpersonen.
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Die Bilateralen sind die zentralen Abstimmungen für die Zukunft der Schweiz seit mehr als einem Jahrzehnt beziehungsweise seit dem Nein zum EWR, erklärte CVP-Präsidentin und Nationalrätin Doris Leuthard vor den Medien in Bern. "Wir wollen und müssen diese Abstimmungen gewinnen."

Der Assoziationsvertrag mit Schengen (Abstimmung am 5. Juni) bringe mehr Sicherheit, mehr Touristen und weniger Asylpersonen, Die Ausdehnung der Personenfreizügigkeit auf die neuen EU-Staaten (Abstimmung am 25. September) bringe mehr Wachstum und sichere Arbeitsplätze sowie die bisherigen Bilateralen.

CVP-Komitee hat schon 320 Persönlichkeiten

Das CVP-Komitee zum Abstimmungskampf zähle bereits heute mehr als 320 Persönlichkeiten der Partei aus der Bundespolitik und den Kantonen, sagte Leuthard. Wir sind davon überzeugt, bis zu 1000 Personen für unser Komitee rekrutieren zu können.

Im Abstimmungskampf zu den Bilateralen II werde eine ganze Reihe von Massnahmen zur Steigerung der Kampagnenfähigkeit der Partei zum ersten Mal erprobt, sagte die Parteipräsidentin. Wir sind in der Lage, den grössten Abstimmungskampf in der Geschichte der CVP zu lancieren. Wir setzen rund 500 000 Franken dafür ein.

Unterstützung kantonaler Sektionen

CVP-Vizepräsident und Ständerat Bruno Frick erklärte, für den Abstimmungskampf unterstütze die CVP Schweiz die Aktivitäten der kantonalen Sektionen: von der Gründung eigener CVP-Komitees auf kantonaler Ebene, über Veranstaltungen und Standaktionen bis hin zur freien Plakatierung, welche in einigen Kantonen möglich ist.

CVP-Vizepräsident und Nationalrat Dominique De Buman sagte, der Abstimmungskampf werde in den Kantonen und Gemeinden entschieden: mit einer Vielzahl von glaubwürdigen Persönlichkeiten, welche ihr Ja vertreten. Die Mobilisierung der eigenen Parteibasis spiele im Konzept der CVP deshalb eine entscheidende Rolle.

(fest/sda)

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