Zweiter Wahlgang für Ständerat in St. Gallen
CVP auf der Suche nach Ersatz für Eugen David
publiziert: Montag, 24. Okt 2011 / 10:42 Uhr / aktualisiert: Montag, 24. Okt 2011 / 14:08 Uhr
Seit 1999 im Ständerat: Eugen David. (Archivbild)
Seit 1999 im Ständerat: Eugen David. (Archivbild)

St. Gallen - Der St. Galler CVP-Ständerät Eugen David tritt am 27. November nicht mehr zum zweiten Wahlgang an. Die Delegierten der St. Galler Christlichdemokraten entscheiden schon am Montagabend, mit wem sie ihren Sitz im Ständerat gegen die SVP und SP verteidigen werden.

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Die freisinnige St. Galler Justiz- und Polizeidirektorin Karin Keller-Sutter hat die Wahl am Sonntag schon im ersten Wahlgang mit einem Glanzresultat geschafft; sie holte 101'181 Stimmen. Das brachte der 47-jährigen FDP-Politikerin am Montag in der «Zürichsee-Zeitung» den Titel die «100'000-Stimmen-Frau» ein.

Auf dem zweiten Platz landete SVP-Nationalrat und Parteipräsident Toni Brunner mit 56'347 Stimmen; er verpasste das Absolute Mehr von 78'357 Stimmen deutlich. Brunner tritt am 27. November erneut an.

Martin Gehrer eine Alternative

Eugen David, seit 1999 im Ständerat, konnte 47'774 Stimmen auf sich vereinen. Er teilte schon am Sonntagabend mit, dass er zum zweiten Durchgang nicht mehr antreten wird. Die CVP will ihren Sitz aber verteidigen. Mit wem, entscheiden die Delegierten am Montagabend in Rheineck. Eine valable Alternative ist Regierungsrat Martin Gehrer.

Paul Rechsteiner (SP), amtsältester und wiedergewählter Nationalrat, holte am Sonntag 44'348 Stimmen. Ob der Präsident des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) nochmals antreten wird, ist offen, aber wahrscheinlich; die St. Galler Sozialdemokraten halten am Montagabend einen ausserordentlichen Parteitag ab.

Grüne verzichten

Nationalrätin Yvonne Gilli (Grüne), die am Sonntag 24'183 Stimmen holte, verzichtet auf einen zweiten Wahlgang, zu «Ungunsten der SVP», wie sie gegenüber der sda sagte. Ob BDP-Kandidat Jürg Gehrig, der am Sonntag abgeschlagen auf dem letzten Platz landete, nochmals antritt, ist nicht relevant für den Ausgang der Ständeratswahlen.

Die Ausgangslage vor dem zweiten Wahlgang war eine andere als die aktuelle. Um die Wahl Toni Brunners in den Ständerat zu verhindern, verzichtete die SP-Kandidatin Kathrin Hilber auf einen zweiten Wahlgang. Paul Rechsteiner gab sich am Sonntagabend kampfeslustig.

(bg/sda)

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Brunner im SR
Die SVP kann den Sitz gebrauchen, ist doch der "Sturm" aufs Stöckli spektakulär gescheitert.

Und wenn der Toni nur dank dem Verzicht Eugen Davids rein kommt, ist das auch i.O.
Schliesslich ist Eugen David überfällig zum Abreten.

Kommt hinzu, dass der Toni ob im NR oder SR den selben schwachsinnigen Stuss von sich geben wird, der jeder schon zur genüge kennt. Im SR wird er sich höchstens noch lächerlicher machen, sofern das möglich ist.
Schön für die SVP
Wenn CVP und SP antreten, wird Toni Brunner gewinnen. Ich mag es ihm gönnen. :-)
 
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