CVP gewinnt Parlamentswahlen in Graubünden
publiziert: Sonntag, 4. Mai 2003 / 21:12 Uhr

Chur - Die Grossratswahlen in Graubünden sind wider den schweizerischen Trend verlaufen. Die CVP holte zwei Sitze zusätzlich, die SVP und die SP stagnierten. Grosse Wahlverliererin ist die FDP mit einem Minus von fünf Mandaten.

Bei den Wahlen in den 39 Wahlkreisen wurden erst 118 der insgesamt 120 Sitze im Kantonsparlament besetzt. In zwei Kreisen, wo der CVP weitere Sitze winken, kommt es zu zweiten Durchgängen. Die CVP ist auf jeden Fall Wahlgewinnerin und wird auch in der nächsten dreijährigen Legislaturperiode die stärkste Fraktion stellen.

Die Christlichdemokraten holten 39 Sitze (plus 2), die SVP und kam auf 33 Mandate (unverändert), die FDP auf 29 (minus 5) und die SP verharrte auf 13 Sitzen. 3 Sitze oder einer mehr als vor drei Jahren entfielen auf parteilose Kandidatinnen und Kandidaten. Die DSP konnte ihr einziges Mandat halten.

Das neue Bündner Kantonsparlament bleibt damit männlich und bürgerlich dominiert. Die Frauen steigerten ihre Präsenz nur unwesentlich, von 17 auf 18 Sitze. Der Frauenanteil beträgt neu 15 Prozent und liegt etwa 10 Prozent unter dem landesweiten Schnitt.

Die SVP stagnierte, hat ihr erklärtes Wahlziel, zweistärkste Fraktion zu werden, aber trotzdem erreicht. Der Grund liegt darin, dass die FDP ihre 34 Mandate nicht verteidigen konnte und mit einem Verlust von 5 Sitzen als eigentliche Wahlverliererin dasteht.

Das Wahlziel ebenfalls verfehlt haben die Sozialdemokraten. Sie erhofften sich 2 bis 3 Sitze zusätzlich, blieben jedoch auf 13 Mandaten sitzen und spielen im Grossen Rat von der Fraktionsgrösse her betrachtet weiterhin nur eine leichtgewichtige Rolle.

(fest/sda)

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