CVP und BDP rücken näher zusammen
publiziert: Samstag, 19. Sep 2009 / 14:13 Uhr / aktualisiert: Samstag, 19. Sep 2009 / 14:47 Uhr

Bern - Die BDP führt sowohl mit der FDP als auch mit der CVP Gespräche über eine mögliche Zusammenarbeit. Mindestens bis zu den Wahlen im Herbst 2011 will die Partei aber eigenständige Wege gehen. Die CVP zeigt sich offen für eine Annäherung mit der BDP.

Inhaltliche Nähe: Brigitte Häberli.
Inhaltliche Nähe: Brigitte Häberli.
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Das sagte CVP-Vizefraktionschefin Brigitte Häberli in der «Samstagsrundschau» von Schweizer Radio DRS. Bei der Bundesratswahl am Mittwoch hatte indes nur eine Minderheit der sechsköpfigen BDP-Fraktion den unterlegenen CVP-Kandidaten Urs Schwaller unterstützt.

Dennoch verschliesst sich die CVP nicht gegenüber der BDP. Es wäre desswegen «nicht klug zu sagen, 'mit denen reden wir nicht mehr'», sagte Häberli. Auf «rein informativer Ebene» hätten bereits Gespräche stattgefunden, sagte die Thurgauer Nationalrätin. Die Haltung der BDP sei in fast allen Themen sehr nahe an der Haltung der CVP.

BDP-Präsident und Nationalrat Hans Grunder (BE) bestätigte die Gespräche mit der CVP auf Anfrage. Die BDP sei offen für weitere Diskussionen. «Wir zählen uns zur Mitte und ich bin der Meinung, wir sollten in Sachthemen mehr zusammenspannen», sagte Grunder. Es habe aber auch Gespräche mit der FDP gegeben.

Grunder: Eigenständigkeit bis 2011

Eine Fusion sei für die BDP jedoch kein Thema, weder mit der CVP noch mit der FDP. Engere Allianzen seien nach den eidgenössischen Wahlen im Herbst 2011 denkbar, doch wolle die BDP erst die zu erwartenden Verschiebungen abwarten. «Bis zu den nächsten Wahlen gehen wir eigenständig», stellte Grunder klar.

Die BDP war im November 2008 gegründet worden. Sie besteht hauptsächlich aus Politikern und Politikerinnen, die sich im Nachgang der Abwahl von Christoph Blocher als Bundesrat von der SVP abgespaltet hatten. Dazu gehört auch die Nachfolgerin Blochers, Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf.

(ht/sda)

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Voll ins Schwarze getroffen
Da kann ich Ihnen nur Recht geben BigBrother - Sie haben die richtige Bezeichnung gefunden. Da die katholische Kirche schon seit Jahrhunderten geistliche Prostitution praktiziert (Hure Babylon) ist es kein Wunder, wenn sich diese Gesinnung auch in der Politik niederschlägt. (Die CVP hat ja sowieso nicht viel christliches an sich, wie die katholische Kirche auch nicht - sie passen daher auch wunderbar zusammen. Ausserdem besteht die CVP haupsächlich aus Katholiken oder Anhängern des Papstes).

Betreffend den Medien kann ich nur sagen - das Wichtigste wurde wieder einmal verschwiegen, respektive elegant umgangen:

Zitat: "Sie besteht hauptsächlich aus Politikern und Politikerinnen, die sich im Nachgang der Abwahl von Christoph Blocher als Bundesrat von der SVP abgespaltet hatten. Dazu gehört auch die Nachfolgerin Blochers, Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf."

Richtigerweise müsste es nämlich heissen: Sie (die BDP) besteht hauptsächlich aus davongelaufenen Ex-Möchtegern-SVP'ler, die sich im Zuge des heuchlerischen Verrates von Eveline Widmer-Schlumpf an der SVP-Partei um Sie scharten und um danach eine eigene sehr flexible Partei zu gründen.

Man könnte sogar noch einen Schritt weiter gehen: ... und die jetzt sogar bereit ist, mit der politischen Hure Babylon Verkehr zu betreiben um auf der Karriereleiter ein bisschen weiter zu kommen.
Miss Schweiz-Wahl 2011
Man biedert sich überall an, mal links, mal rechts mit dem Ziel, den Bundesratssitz zu halten. Dies nenne ich politische Prostitution.
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