CVP warnt: Totalschaden bei Nein zu Personenfreizügigkeit
publiziert: Donnerstag, 15. Jan 2009 / 16:24 Uhr

Bern - Im Reigen der Komitees zur Personenfreizügigkeit hat sich die CVP zum Wort gemeldet. Ein Nein am 8. Februar brächte einen «wirtschafts- und aussenpolitischen Totalschaden», hiess es an einer Medienkonferenz in Bern.

Laut Christophe Darbellay setzen sich alle Bundesparlamentarier der CVP für ein Ja ein.
Laut Christophe Darbellay setzen sich alle Bundesparlamentarier der CVP für ein Ja ein.
5 Meldungen im Zusammenhang
Für CVP-Präsident Christophe Darbellay bedeuten die bilateralen Abkommen und die Personenfreizügigket «mehr Arbeitsplätze, Wirtschaftswachstum, kontrollierte Immigration, qualifizierte Arbeitskräfte und Erleichterungen für die Forschung».

Wer dies alles aufs Spiel setze, schiesse sich ins eigene Knie.

Wegfall aller Abkommen

Vehement widersprachen die CVP-Vertreter der Behauptung, nach der Ablehnung des Pakets mit der Erweiterung auf Bulgarien und Rumänien könne die Weiterführung der Personenfreizügigkeit dem Volk erneut vorgelegt werden.

Ein Nein wäre definitiv und würde zwingend zum Wegfall aller Abkommen der Bilateralen führen.

Schlechte Position

Die Schweiz wäre so als Bittsteller gegenüber der EU in einer denkbar schlechten Verhandlungsposition, sagte der Schwyzer Nationalrat Reto Wehrli. Wahrscheinlichstes Szenario wäre dann der direkte Beitritt zur EU.

Das könne mit Sicherheit nicht das Ziel jener ein, welche die Vorlage vom 8. Februar bekämpften.

55 Prozent sind dafür

Laut Darbellay setzen sich alle Bundesparlamentarier der CVP für ein Ja ein. Mit ihnen gehörten dem CVP-Komitee auch zahlreiche kantonale und kommunale Abgeordnete an. Die Basis der Partei müsse noch stärker mobilisiert werden. Gemäss Umfragen gebe es hier zurzeit 55 Prozent Befürworter, 30 Prozent Gegner und 15 Prozent Unentschlossene.

(sl/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Bei einem Nein zur ... mehr lesen 3
Schwierige Lage für die Spitäler: Charles Favre an der Medienkonferenz zur Schweizer Spitalqualität im letzten Jahr.
Der Bundesrat empfiehlt ein Ja am 8. Februar.
Bern - Für Claude Longchamp, ... mehr lesen 4
Bern - Die Stadtpräsidenten von St. ... mehr lesen
Dr. Marcel Guignard, Stadtpräsident Aarau, und Ernst Wohlwend, Stadtpräsident Winterthur, an der heutigen Medienkonferenz.
Bei Hausangestellten wurde das Mindestlohn-Verfahren eingeleitet.
Bern - Seit EU-Bürgerinnen und ... mehr lesen
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Private Radio- und Fernsehveranstalter werden mit 30 Millionen Franken aus der Radio- und Fernsehabgabe direkt unterstützt.
Private Radio- und Fernsehveranstalter werden mit 30 ...
57.5 Millionen Franken für entgangene Werbeeinnahmen  Bern - Die Coronavirus-Pandemie trifft die Medien hart. Ihre Werbeeinnahmen sind bereits drastisch gesunken. Aufgrund der besonderen Bedeutung der Medien für die Demokratie hat das Parlament in der ausserordentlichen Session breit abgestützte Motionen überwiesen, um finanzielle Soforthilfe im Umfang von 57.5 Millionen Franken zu leisten. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 20. Mai 2020 zwei entsprechende Notverordnungen verabschiedet. mehr lesen 
Reaktionär  Bern - Gegen die geplante Stiefkindadoption für ... mehr lesen   3
Reaktionäre Kräfte schliessen sich für das Referendum zusammen, mit dabei auch EDU-Präsident Hans Moser.
Finanzhilfen für bestehende Grosswasserkraftwerke waren im ersten Massnahmenpaket zur Energiestrategie ursprünglich nicht vorgesehen.
Ständerat schwenkt auf Linie des Nationalrats  Bern - Grosswasserkraftwerke sollen Subventionen erhalten, wenn sie den Strom zu tiefen Preisen ... mehr lesen  
353 Millionen Franken für den Asylbereich  Bern - Der Nationalrat hat am Dienstag die Staatsrechnung 2015 sowie die Nachtragskredite zum laufenden Budget deutlich genehmigt. Vor allem die zusätzlichen Kosten für das Asylwesen gaben aber im Rat zu reden. mehr lesen   1
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mo Di
Zürich 0°C 2°C bedeckt, etwas Schneeleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, wenig Schnee Schneeregenschauer
Basel 1°C 3°C Schneeregenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, wenig Schnee Schneeregen
St. Gallen 0°C 1°C bedeckt, etwas Schneeleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig immer wieder Schnee bedeckt, etwas Schnee
Bern 0°C 2°C bedeckt, etwas Schneeleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, wenig Schnee Schneeregenschauer
Luzern 1°C 4°C immer wieder Schneeleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig immer wieder Schnee Schneeregenschauer
Genf 1°C 3°C wolkig, wenig Schneeleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, wenig Schnee wechselnd bewölkt
Lugano 3°C 9°C starker Schneeregenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich freundlich
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten