Cablecom kämpft um Breitbandkunden
publiziert: Montag, 17. Nov 2003 / 15:54 Uhr / aktualisiert: Montag, 17. Nov 2003 / 16:10 Uhr

Zürich - Die Aktion zur finanziellen Rettung der Cablecom wurde letzte Woche beendet, jetzt schaltet der Kabelnetzbetreiber einen Gang höher: Im nächsten Jahr sollen im Internet-Bereich 70 000 Kunden hinzugewonnen und 150 Mio. Fr. investiert werden.

Cablecom will 2004 stark expandieren.
Cablecom will 2004 stark expandieren.
Mit der Refinanzierung kann Cablecom nun wieder sowohl Investitionen wie Schuldzinsen (für noch 1,7 Mrd. Fr. Schulden) aus dem eigenen Geldfluss finanzieren.

Die neuen Eigner - die Mehrheit an Cablecom hält ein Investmentkonsortium, darunter Multimilliardär und Börsenjongleur George Soros - hätten der Refinanzierung nur auf Grund des Businessplans zugestimmt, sagte Cablecom-Chef Rudolf Fischer an einer Medienkonferenz in Zürich.

Und der Businessplan ist ambitioniert: Als Marktführer und Marktmacher will Fischer die Cablecom in Sachen Internet in den nächsten Jahren positionieren.

In den Hochgeschwindigkeits-Zugang ins Internet soll auch der grösste Teil der Investitionen von rund 150 Mio. Fr. fliessen. Der Internet-Bereich arbeite bereits jetzt profitabel, sagte Fischer: Wir haben eine eigene letzte Meile. Daher sei Cablecom nicht auf andere Anbieter angewiesen, was zu tieferen Kosten führe.

Momentan benützen 190 000 Haushalte das Internet-Angebot von Cablecom, rund 54 000 mehr als Anfang 2003. Im kommenden Jahr will Fischer noch mehr Gas geben: Die Kundschaft soll um 70 000 auf 260 000 Haushalte erhöht werden. Konkurrent Swisscom/Bluewin wies Ende Juni rund 340 000 Kunden aus, welche Breitband-Anschlüsse (ADSL) fürs Internet haben.

Was das Telefonieren über Kabelanschluss anbelange, sei man allerdings im Februar diesen Jahres zu euphorisch gewesen, gestand Fischer ein. Rund 15 000 Kunden hat Cablecom hier, aber die Telefonie ist immer noch in der Anfangsphase. Der Ausbau des Netzes brauche Zeit. Die Hausaufgaben kennen wir, so Fischer.

(fest/sda)

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