Cablecom schaltet weitere Sender ab
publiziert: Donnerstag, 28. Dez 2006 / 15:05 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 28. Dez 2006 / 19:01 Uhr

Bern - In weiten Teilen der Deutschschweiz können bei cablecom sechs TV- Programme bald nur noch digital statt analog empfangen werden. Es sind dies Rai Uno, Canale 5, n-tv, France 2, TF1 und WDR. Die Verschiebungen sind im April und im Juni geplant.

Das analoge Cablecom-Angebot wird immer dünner.
Das analoge Cablecom-Angebot wird immer dünner.
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In den meisten Regionen der Deutschschweiz können Canale 5, Rai Uno und das deutsche n-tv ab 3. April nicht mehr analog empfangen werden. Anfang Juni gilt das gleiche für France 2, TF1 und WDR. Alle können laut der Mitteilung der cablecom ab April 2007 im neuen digitalen Basisangebot empfangen werden.

Am 03.04. beginnt Verschiebung

Anders ist die Lage im Kanton Bern und im deutschsprachigen Teil des Kantons Freiburg. Dort werden am 3. April Canale 5, Rai Uno und n-tv aufs digitale Netz verschoben. Anfang Juni folgen dann WDR und der französische Privatsender M6.

In Biel können ab 3. April Canale 5, Rai Uno und Bayerischer Rundfunk (BR) nicht mehr analog empfangen werden. Ob noch weitere Sender verschoben werden, ist laut cablecom noch nicht geklärt.

Platz schaffen

Mit den Verschiebungen will cablecom nach eigenen Angaben Platz schaffen für das Angebot von Teleclub und die Übertragung von Sendungen in High-Definition-TV-Qualität (HDTV). Würden etwa Programme der SRG in diesem Format ausgestrahlt, müsse cablecom sie in der gleichen Qualität verbreiten, sagte der Sprecher dazu

Über das analoge cablecom-Netz können nach den angekündigten Verschiebungen je nach Empfangsgebiet noch durchschnittlich 36 Programme empfangen werden. Im Rahmen der Digitalisierung könnten in den nächsten drei Jahren weitere Sender verschoben werden, falls Engpässe im analogen Netz nachgewiesen werden könnten.

Kritik

Die Abschaltung der Sender im analogen Netz wird kritisiert. Paolo Solari-Bozzi, Präsident der Schweizerischen Gesellschaft zur Pflege der kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen zu Italien (ASRI) sprach von einem sehr schlechten Zug.

Ein anderer Weg als vom analogen aufs digitale Programm umzusteigen, bleibe den rund 500 000 Italienerinnen und Italienern im Land wohl nicht. Rai Uno und Canale 5 seien die wichtigsten italienischen TV- Sender. Und Italien sei ein bedeutendes Nachbarland der Schweiz.

(fest/sda)

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