Calderon zieht positive Sicherheitsbilanz
publiziert: Sonntag, 2. Sep 2012 / 09:18 Uhr
Felipe Calderon
Felipe Calderon

Mexiko-Stadt - Der scheidende mexikanische Präsident Felipe Calderon hat eine positive Bilanz seiner sechsjährigen Amtszeit gezogen. In dem am Samstag in Mexiko-Stadt vorgelegten Bericht zur Lage der Nation erklärt Calderon, nie zuvor sei mehr in die Sicherheitskräfte investiert worden.

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Es seien ausserdem historische Schläge gegen das organisierte Verbrechen gelungen. Seit 2006 seien von den 37 meistgesuchten Verbrechern 22 getötet oder gefangen genommen worden.

14,5 Milliarden Dollar Guthaben von Verbrecherkartellen seien beschlagnahmt worden. Mehr als 114 Tonnen Kokain, 11'000 Tonnen Marihuana und 75 Tonnen Metamphetamine seien beschlagnahmt worden.

Wenn er Mexiko am 1. Dezember seinem Nachfolger übergebe, sei das Fundament für eine «wahre und andauernde Sicherheit» gelegt. Der Kampf sei aber erst gewonnen, wenn Mexiko «verlässliche Polizisten und Staatsanwälte, vertrauenswürdige Richter in jedem Staat der Republik hat», erklärte Calderon. Erst 45 Prozent der 239'000 Polizeibeamten seien überprüft worden.

Die 47'000 Toten, des von Calderon 2006 zu Beginn seiner Amtszeit ausgerufenen Drogenkriegs in Mexiko, erwähnte der Präsident nicht. Vor dem Parlament in Mexiko, an das der Präsidenten-Bericht zur Lage der Nation gerichtet ist, demonstrierten 3000 Studenten gegen Calderon. Sie erinnerten an die Toten und bezeichneten Calderon als Lügner.

(asu/sda)

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