Calmy-Rey begrüsst Plan für Waffenruhe im Gazastreifen
publiziert: Donnerstag, 8. Jan 2009 / 11:12 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 8. Jan 2009 / 21:28 Uhr

Bern - Die Schweiz unterstützt den französisch-ägyptischen Vorschlag für eine Waffenruhe im Gazastreifen. «Es besteht die Hoffnung, dass die Konfliktparteien sich auf einen Friedensplan einigen können», sagte Aussenministerin Micheline Calmy-Rey.

Die Grenzen zu dem Palästinensergebiet müssten unbedingt für Nothilfe geöffnet werden, forderte Calmy-Rey.
Die Grenzen zu dem Palästinensergebiet müssten unbedingt für Nothilfe geöffnet werden, forderte Calmy-Rey.
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Gegenüber dem Westschweizer Radio RSR erklärte Calmy-Rey, die Schweiz sei zwar nicht an den diplomatischen Verhandlungen beteiligt, «mache aber Druck, dass das humanitäre Völkerrecht eingehalten wird».

Die Schweiz sei besorgt über die humanitäre Krise im Gazastreifen. Die Situation sei schwierig und werde von Hilfsorganisationen gar als katastrophal bezeichnet.

Für Nothilfe öffnen

Die Grenzen zu dem Palästinensergebiet müssten unbedingt für Nothilfe geöffnet werden, forderte Calmy-Rey.

Den israelischen Angriff auf eine UNO-Schule vom Dienstag mit über 40 Toten bezeichnete die Bundesrätin als «schmerzhaftes Ereignis». Sie forderte eine unabhängige Untersuchung, um die Verantwortung an dem Bombardement zu klären.

Andacht für die Opfer

Rund 150 Personen haben am Abend im Berner Münster der Opfer des Nahostkonflikts in Gaza und Israel gedacht. Verschiedene Persönlichkeiten aus Kirche und Politik gaben ihrem Wunsch nach Frieden für die Region Ausdruck. Der Organisator des Anlases, Sidney Weill, unterstrich das gemeinsame Engagement für den Frieden.

Weill hat mit seiner Organisation Open Hearts auf dem Berner Bundesplatz in den vergangenen Jahren Konzerte «für eine offene Schweiz» organisiert.

Viel Musik

Zu Beginn des Gottesdienstes hatten christliche, muslimische und jüdische Geistliche Gebete gesprochen. Umrahmt wurde die Veranstaltung durch Perkussionsdarbietungen von Musikern aus der Schweiz, Palästina und Israel.

Ihre musikalischen Themen kreisten um die Begriffe, Liebe, Gerechtigkeit, Unrecht, Hass und Versöhnung.

(sl/sda)

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Jawohl Midas - Religion ist eine Dumme Politik
Ich bin einverstanden, dass man unterscheiden soll, zwischen Religion und Staatsangehörigkeit, doch,......... nicht bei Juden und Moslem. Denn ein Jude im Westen ist immer auch mit Israel verbunden und spendet Millionen und aber Millionen für einen Staat, den man eher als Schurkenstaat bezeichnen könnte. Ein Moslem in der Schweiz, ob ursprünglich aus dem Balkan eingewandert oder aus Afrika stammend, wird sich immer nach Mekka und Medina konzentrieren und voll in die Tat umsetzen, was die bärtigen Mullahs in den Aether schreien, ergo, das sind die Zentren wo Religion mit Politik verschmolzen wird. Judentum und Islam, das sind absolute Extrem-Religionen. Diese beiden "Religionen" wollen einmal
die Weltherrschaft und das ist dann sehr politisch. Wir brauchen in den nächsten Generationen Verständnis für die Völker und da hat Extremismus keinen Platz.
Mao hat in China einmal etwas ähnliches machen wollen, eine Politik, die auch Religion ist, resp. umgekehrt (Maoismus mit dem roten Büchlein, fast wie eine Bibel aufgebaut). Schau Dir einmal die Politik der USA an. Ist das eine Politik oder wohl eher eine Marionette Israels resp. des Judentums, also der Religion oder der Politik ? Was ist der Iran ? Sind dort Religionsführer oder Politiker am Werk ? Ich kenne viele Juden in der Schweiz, die sagen meist, dass sie in erster Linie Jude und dann Schweizer sind. Bei den Muslims ist das genau gleich. Beides sind sehr gefährliche Extrem-Religionen.
Dumme Politik
In den letzten Monaten bereiste ich arabische Laender, wie auch Israel und erhielt durch die Bevoelkerung und Medien ein balancierteres Bild. Zunaechst einmal zu den sprachlichen Entgleisungen im Forum: es gibt Staatsangehoerigkeit und Religion. Ich bin Schweizer und Protestant und es gibt Israelis und Juden. Genauso wie es Schweizer Muslims gibt. Haltet Euch also fern von Religionsrassismus.

Nun zu meiner Meinung. Hamas ist ein Terrororganisation die ihre eigenen Interessen und nicht die der Palaestinenser verfolgt. Israel, genau wie jedes andere Land der Welt, hat das Recht sich vor Anschlaegen zu verteidigen. ABER....

Die von Israel gewaehlten Mittel sind falsch und bringen ein schreckliches Leid ueber die unschuldige Zivilbevoelkerung. Die ausgesprochen dumme Politik Israel's Palaestina wie ein Gef'aegnis zu halten, die Bevoelkerung leiden zu lassen und wie Dreck zu behandeln hat schlussendlich den Naehrboden fuer Hamas und Angriffe auf Israel gebildet. Der jetzige Krieg mit vielen unschuldigen Toten macht alles fuer beide Seiten nur noch schlimmer.

Wenn Israel endlich begreifen wuerde dass Palaestinenser die normal leben koennen, Arbeit und Verdienst haben, medizinische Versorgung erhalten, ihre Kinder in gute Schulen schicken koennen und Reisedokumente haben nicht Extremisten unterstuetzen werden, dann kann eine bessere Zukunft vorausliegen.

Ob Christ, Muslim oder Juden, Extremisten gibt es in allen Lagern und sie bilden das Problem.
eyyy 74condor,
Du sprichst mir aus dem Herzen...Alles, was Du heute morgen geschrieben hast, entspricht der Wahrheit.
Aber diese sind sooo clever, sie versuchen immer und immer wieder, die anderen schuldig zu machen. Anders formuliert, sie lassen die Welt sagen, dass die Gegenpartei schuld ist.
Übrigens, ....wo ist denn unser Waschpulver-Missionär???
- und die Wunschliste Israels ?
Stand nicht auch die Beseitigung Sadam`s auf der Wunschliste Israels - ???
Da wehrt sich einer...
...stets vehement, der vorgibt, kein Jude zu sein? Die vielen, oft sarkastischen 'Satements' sind doch eindeutig aus der Sicht eines Israelis. Etwas anderes kann ich mir nicht vorstellen. Und dieses Theater, welches sie hier veranstalten, finde ich äusserst absurd, Herr Lustig.
Fakten und Tatsachen
Sie haben vergessen zu erwänen das Israelis aus diesen Schulen angegriffen wurden,worauf die israelische Armee zurück schoss,durch dies esplodierten Sprengsätze die für Israelis angelegt waren Bericht Israelisches Verteidigungsministerium 7.1.Streitkräfte.Rechechieren Sie die Tatsachen,statt gefühlsmässig zu reagieren. Die UNO stellt unerfüllbare Foderungen! Die israelische Politik muss bei ihren Entscheidungen von der Bedrohungslage ausgehen,denn sie hat die Pflicht ihre Bewohner zu schützen.Hamas hat die UNO Forderungen auch zurück gewiesen.Ein einseitiger Waffenstillstand ist nicht durchführbar,es würde Hamas nur eine optimale Chace zum weiterne Beschuss einräumen. Frage was ist mit den Israelischen Kindern,die seid Jahren in Angst leben? Meine Sehschärfe richtet sich auf tatsachen fakten und recherchen.
Israel wird genügend geschmeichelt
Ich frage mich was dieser Ariel für eine "Sehschärfe" hat. Bei einem nur kleinsten palestinensischen Thema wird auch sofort ein Bericht vom israelischen Standpunkt beigefügt. Wenn ich mitverfolge , wie die israelische Armee auf UNO-schulen schiesst solange sich Kinder darin aufhalten, IKRK-Leute aus der SCHWEIZ während ihrer humanitären Einsätzen unter Beschuss nimmt, und sich einen Dreck um die UNO Charta kümmert, dann frage ich mich was was dieses Gejammer überhaupt soll.
Achse des Bösen
Kann es schon aus einem Grund nicht geben: Es fehlen die Guten. Die leben versteckt in kleinen Popolationen im Outback, im Amazonasdschungel oder im Himalaya. Die zählen aber nicht, weil sie einfach nicht zählen, nicht politisch, nicht demoskopisch und sie sind ziemlich schlecht bewaffnet.
An deren gelebter Ethik gemessen, kann es in der von Monstern bewohnten Welt nur Abstufungen zum Bösen hin geben. Auch wenn einige sich als die Guten bezeichnen, bleiben sie lediglich eine Unterkategorie des Bösen. In dieser "rich-men's world" aber besonders böse zu sein, trifft heute auf Israel zu, mit einigen anderen. Lassen Sie den Blick über die Welt schweifen, Sie werden sie überall finden. Wir erleben DAS Rennen zum Abgrund hin.
statt mit Fakten
argumentieren Sie mit Allgemeinplätzen.
Gehen Sie doch auf die im Link von Valerie aufgezeigten Behauptungen?? ein und widerlegen Sie sie, wenn Sie können!!!
Gilt genauso für Ariel. Er möge doch noch mal in die Geschichtsbücher schauen. Vielleicht erhellt ihn das.
Quellen
es ist richtig, dass es die "objektive Zeitung" nicht gibt. Dank Internet steht uns allen eine riesige Palette von Informationen zur Verfügung. Daher können wir verschiedene Quellen anzapfen und deren Aussagen vergleichen.
Ein Auszug meiner Quellen : BZ, NZZ, Spiegel, Die Zeit, JP
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