Calmy-Rey fühlt Bevölkerung in Wil den Puls
publiziert: Mittwoch, 21. Feb 2007 / 23:43 Uhr

Wil SG - Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey hat auf ihrer Begegnungstour durch die Schweiz die Stadt Wil SG besucht. Rund 250 Personen nutzten die «Sprechstunde», um Fragen zu stellen und Anliegen zur Sprache zu bringen.

Micheline Calmy Rey hielt keine Rede, sondern stellte sich den Fragen des Publikums.
Micheline Calmy Rey hielt keine Rede, sondern stellte sich den Fragen des Publikums.
Die Bundesrätin wurde im Wiler Stadtsaal mit Applaus empfangen. Sie hielt keine Rede, sondern stellte sich den Fragen des Publikums. Calmy-Rey nahm zur Klimaerwärmung, Energiepolitik, Kernenergie, Jugendgewalt und Jugendarbeitslosigkeit ebenso Stellung wie zum Steuerstreit mit der EU.

Sie erläuterte die Entwicklungshilfe des Bundes und betonte die Bedeutung der Menschenrechte und des humanitären Völkerrechts. Auf die Ausländer-Integration in der Schweiz angesprochen, sagte Calmy-Rey, die Wirtschaft brauche die ausländischen Arbeitskräfte. Sie lobte das Integrationsleitbild der Stadt Wil.

Zur «Chemie» in der Landesregierung sagte Calmy-Rey, der Bundesrat funktioniere gut. Es werde nicht immer nur gestritten. Sie selbst und Doris Leuthard würden von den männlichen Bundesratskollegen als «gefährliche Frauen» eingeschätzt.

«Sehr froh» über die Begegnung

Die Bundespräsidentin dankte dem Publikum für den Einblick in die Probleme und Sorgen der 17 000 Einwohner zählenden Äbtestadt. Sie sei «sehr froh» über die Begegnung. Nach der Fragerunde, moderiert vom Redaktionsleiter von «Tele Ostschweiz», wurde der Dialog bei einem Apéro fortgesetzt.

Wil war die erste Station von Calmy-Reys «Tour de Suisse» in der Deutschschweiz. Die Bundespräsidentin hatte die Besuchreihe am 1. Februar in Monthey VS begonnen. Sie will in ihrem Präsidialjahr weitere kleine und mittelgrosse Städte besuchen, um der Bevölkerung den Puls zu fühlen.

(fest/sda)

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