Calmy-Rey für Aufstockung der Auslandeinsätze
publiziert: Sonntag, 28. Sep 2008 / 09:13 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 28. Sep 2008 / 10:56 Uhr

Luzern - Aussenministerin Micheline Calmy-Rey schaltet sich in die Debatte um die Sicherheitspolitik ein: In einem Interview mit der «Zentralschweiz am Sonntag» plädiert sie für einen Ausbau der Auslandeinsätze.

Micheline Calmy-Rey findet es schlecht, dass die Swisscoy-Truppe im Kosovo zu klein sei, um etwas eigenständig zu unternehmen.
Micheline Calmy-Rey findet es schlecht, dass die Swisscoy-Truppe im Kosovo zu klein sei, um etwas eigenständig zu unternehmen.
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«Wir haben Optionen zur Aufstockung der Auslandeinsätze ausgearbeitet, stiessen aber in der aussenpolitischen Kommission nicht auf Gegenliebe», sagte Calmy-Rey. Sie persönlich halte eine Aufstockung der Auslandeinsätze für wünschenswert, denn dafür sei die Schweiz gerade als neutrales Land prädestiniert.

Bei ihrem Kosovo-Besuch im März habe der Swisscoy-Kommandant ihr erklärt, er müsse seine Leute auf die Truppen anderer Länder verteilen, weil die Schweizer Präsenz zu klein sei, um eigenständig etwas zu unternehmen. «Das finde ich schlecht», sagte Calmy-Rey. «Die Schweiz sollte hier eine grössere Rolle spielen können.»

Bei der Debatte um das Rüstungsprogramm will die Sozialdemokratin Calmy-Rey ihre Partei davon überzeugen, «dass auch die Sicherheitspolitik innerhalb einer Vision der Aussenpolitik stattfinden muss». Das heisse konkret, dass es neben zivilen Mitteln auch militärische Mittel der Friedensförderung brauche.

(fest/sda)

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