Calmy-Rey strebt Treffen mit US-Aussenminister Powell an
publiziert: Sonntag, 12. Jan 2003 / 13:25 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 12. Jan 2003 / 20:21 Uhr

Bern - Aussenministerin Micheline Calmy-Rey will nur nach Davos reisen, wenn sie US-Aussenminister Colin Powell treffen kann. EDA-Informationschef Simon Hubacher bestätigte entspechende Medienberichte. Thema des geplanten Gesprächs ist die Irak-Krise.

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Die Vorbereitungen für ein Treffen am Rande des Weltwirtschaftsforums (WEF) seien im Gange, sagte Hubacher. Auch das WEF sei involviert. Eine Zusage aus den USA liege jedoch noch nicht vor. Colin Powell beabsichtigt, für einen Tag ins Bündnerland zu reisen.

Die neue Schweizer Aussenministerin mache ihre Reise ans WEF primär von einem Gespräch mit Powell abhängig. "Calmy-Rey will nur nach Davos gehen, wenn sie etwas Substanzielles erreichen kann", sagte Hubacher. Da sei Irak ein Thema. Vor ihrer Wahl in den Bundesrat hatte sie sich kritisch über einen allfälligen US-Angriff auf Irak geäussert.

Der Präsident der aussenpolitischen Kommission des Nationalrates, Claude Frey (FDP/NE), kritiserte die Haltung der neuen Aussenministerin umgehend. In einem Interview mit dem Westschweizer Radio (RSR) bedauerte er "das Ultimatum".

Die Haltung sei falsch. Die Bundesrätin habe sich in eine Position der Schwäche begeben, indem sie ihre Teilnahme am WEF von einem Entscheid Washingtons abhängig gemacht habe.

Normalerweise reisen mehrere Bundesräte ans WEF. Zumeist ist der Bundespräsident, der Aussenminister und der Wirtschaftsminister in Davos, um die Anwesenheit von so vielen Spitzenpolitikern zu persönlichen Kontakten zu nutzen.

Die Bundesräte Pascal Couchepin und Joseph Deiss dürften deshalb in die Bündner Berge reisen. Bundesrat Samuel Schmid will die militärischen Einheiten in Davos besuchen. Das Treffen von Prominenz aus Wirtschaft und Politik findet dieses Jahr unter dem Motto "Vertrauen bilden" statt.

(bert/sda)

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