Calmy-Rey trifft in Pakistan Entwicklungsministerin
publiziert: Donnerstag, 4. Mai 2006 / 22:42 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 17. Mai 2006 / 08:59 Uhr

Islamabad - Aussenministerin Micheline Calmy-Rey hat sich mit dem Personal der wegen Unregelmässigkeiten in der Kritik stehenden Schweizer Botschaft in Islamabad getroffen.

Fünf Reiseorganisationen sollen in die Visa-Affäre verwickelt sein.
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Ihre Reise nach Pakistan würdigt 40 Jahre Entwicklungszusammenarbeit. Erste pakistanische Gesprächspartnerin Calmy-Reys war Entwicklungsministerin Hina Rabani Khar, die sie zusammen mit Walter Fust, Chef der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), in der Schweizer Vertretung empfing.

Diskutiert wurden Formen der Entwicklungszusammenarbeit in der Vergangenheit - mit einem Blick in die Zukunft, wie Lars Knuchel, Sprecher des Eidg. Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA), der Nachrichtenagentur SDA aus Islamabad erklärte. Die Schweiz wolle weiterhin partnerschaftlich mit lokalen Einrichtungen und nichtstaatlichen Organisationen zusammenarbeiten.

Nothilfe für Erdbeben

Bis 2009 soll Pakistan 30 Millionen Dollar Nothilfe erhalten als Antwort auf das Erdbeben vom Oktober 2005. Im vergangenen Jahr betrug die Hilfe aus Bern insgesamt 25 Millionen Franken für das südasiatische Land - Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe zusammen.

Ein Festakt galt am Abend in Islamabad der Würdigung von 40 Jahren Entwicklungszusammenarbeit.

Am Freitag reist die Schweizer Aussenministerin in die vom Erdbeben heimgesuchte Region in Kaschmir, wo sie von der Schweiz finanzierte Wiederaufbauprojekte besichtigen will.

Visa-Affäre zieht Kreise

Weit mehr von sich reden als die Entwicklungszusammenarbeit mit Pakistan machte in den verangenen Wochen der Verdacht, die Schweizer Botschaft in Islamabad sei zur Drehscheibe missbräuchlich erteilter Visa in die Schweiz geworden.

Das EDA sprach am Montag offen von mafiösen Organisationen, die versuchten, Einfluss auf die Visa-Erteilung zu nehmen.

Nach Angaben des Generaldirektors der pakistanischen Bundespolizeibehörde FIA, könnten bis zu fünf Reiseorganisatoren in Islamabad und Rawalpindi in den Schmuggelring verwickelt sein.

(ht/sda)

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