Calmy-Rey von Thailand beeindruckt
publiziert: Sonntag, 2. Jan 2005 / 16:53 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 2. Jan 2005 / 18:07 Uhr

Bern/Phuket - Bundesrätin Micheline Calmy-Rey macht sich zur Zeit in Thailand ein Bild der Situation vor Ort. Zusammen mit einer 5-köpfigen Delegation besuchte sie Helfer und Helferinnen sowie Experten und Verletzte.

Calmy-Rey betrachtet die Situation vor Ort.
Calmy-Rey betrachtet die Situation vor Ort.
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Die Aussenministerin zeigte sich vom Engagement der Helfer, der Botschaftsmitarbeitenden und Experten beeindruckt, wie Ivo Sieber, Informationschef des Eidg. Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA), gegenüber der Nachrichtenagentur sda sagte.

Die Arbeit der Schweizer Botschaft in Bangkok war in den letzten Tagen in die Kritik geraten. Sie bedaure diese Kritik, sagte Calmy-Rey in einem Interview mit der NZZ am Sonntag. Sie habe für die Sorgen der Betroffenen und Angehörigen Verständnis. Sie erklärte aber auch: Unsere Leute arbeiten rund um die Uhr und leisten grosse Arbeit.

Calmy-Rey besuchte unter anderem ein Spital, in dem auch verletzte Schweizer behandelt wurden. Zudem sprach sie mit Schweizer Experten, die für die Identifizierung der Leichen vor Ort sind. Die Experten, so befand die Aussenministerin, leisteten eine wichtige Arbeit unter schweren Bedingungen.

Reise geht weiter

Die Bundesrätin traf unter anderem den thailändischen Innenminister und den Gouverneur der Provinz Phuket. Danach fliegt sie nach Bangkok. Dort wird sie am Montag mit dem thailändischen Vize-Aussenminister zusammentreffen. Letzte Station des Reiseprogramms ist dann Sri Lankas Hauptstadt Colombo.

Die Summe der einbezahlten Spenden bei der Glückskette erreichten in zwischen 23 Millionen Franken. Allein am Freitag wurden 9 Millionen für die Opfer der Flutwelle gesprochen.

Dieses Resultat könne als sensationell bezeichnet werden, sagte Roland Jeanneret, Kommunikationsleiter der Glückskette. Er erwartet bis zum nationalen Sammeltag am Mittwoch eine historische Summe.

Ein Rekord seien die Spenden, die via Internet eingegangen seien. Erstmals hätten mehr als 50 000 Personen diese Möglichkeit der Spende genutzt.

(rr/sda)

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